Ein Lied aus der Vergangenheit

(Le Violon du Temps qui passe)

Märchenspiel von Aristide Christian Charpentier. Deutsch von Rudolf Bremer   1D 3H 1Dek

U: Théâtre Etat Rumänien, 1967

Im Mittelpunkt der traumhaften Geschichte steht eine geheimnisvolle Truhe, die mit sieben Schlössern verschlossen ist. Schuhmacher Martin hat sie geerbt. Aber wie kommt man an einen möglicherweise darin versteckten Schatz? Pierre, der Freund des Schuhmachersohns Jacques, schmiedet sieben Schlüssel. Für Jacques selbst aber, der mit seinem Leben noch gar nichts anzufangen weiß, öffnet sich die Kiste von selbst – und eine kleine Ballerina steigt aus der Truhe ...

Hochdeutsch

Anmelden   um Ansichtsexemplare zu bestellen.

Jacques, Sohn der Schuhmachers Martin ahnt noch nichts, als sein Vater eine alte Seemanstruhe mit sieben Schlössern ohne dazu passende Schlüssel erbt. Er ist träge und weiß nicht wirklich, was er aus seinem Leben machen soll. Pierre, sein bester Freund, will reich werden, am liebsten sofort, aber dafür etwas tun will er nicht, stattdessen geht er immerzu spazieren. In der Truhe vermutet er einen alten Schatz und macht sich daran, neue Schlüssel anzufertigen. Doch für Jacques öffnet sich die Truhe wie von selbst und eine kleine Ballerina kommt heraus. Tagein, tagaus bittet sie ihn, für sie zu singen und mit einer Geige zum Tanz zu spielen, doch tagein, tagaus muss Jacques antworten, dass er nicht spielen und auch nicht singen könne. Als ihm die mysteriöse Ballerina zum letzten Mal erscheint, stellt sie ihm eine Frage, die sein Leben verändern wird und endlich einen Weg aufzeigt, dem er folgen kann. Und auch Pierres Leben scheint durch die Truhe einen Richtungswechsel erhalten zu haben. Durch die harte Arbeit an den Schlüsseln hat gelernt, dass Reichtum nicht alles ist und sicher nicht glücklich macht. Und er schenkt seinem besten Freund den geheimnisvollen Inhalt der Truhe. Ein Lied aus der Vergangenheit , Kleine Stücke für kleine Leute 15.06.2020