Jorinde und Joringel

Ein Märchen nach den Brüdern Grimm von Georg A. Weth   3D 1H - Verw.

Hochdeutsch

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Ein junges Paar bei einem Waldspaziergang ist erst einmal nichts ungewöhnliches. Das Märchen, das der Grimm’schen Märchensammlung entstammt, wird allerdings aufgewühlt durch eine böse Zauberin, welche die wunderschöne Jorinde entführt und in eine Nachtigall verwandelt. Bei der Suche nach seiner Liebsten muss Joringel nicht nur eine „blutrote Blume“ finden, damit er den Fluch brechen kann, mithilfe der Nachtfee muss er schlussendlich auch die Zauberin besiegen. Auf seinem Weg lässt ihn der Autor eine „Geschichte von Sehnsicht, Liebe und der Kraft der Magie“ erzählen, bevor er seine Jorinde wieder in die Arme schließen kann. Die Badischen Kammerschauspiele, mit denen der Autor mit seiner „‘zart-poetischen‘ Dramatisierung“ (Nibelungen-Kurier, 15.08.2001) der Grimm’schen Vorlage bereits in den 80er Jahren auf Deutschlandtournee ging, konnten sich über eine sehr erfolgreiche Produktionsreihe freuen. Schon damals waren die Kinder „fasziniert vom Spiel“ der Darsteller, die die „Jugendstilfassung“ (Frankfurter Zeitung, 02.09.1986) des Märchens, welches „mit der rechten Mischung aus Fantasie, feinem Humor und Hintersinn“ (Nibelungen-Kurier, 15.08.2001) dramatisiert wurde, „liebevoll in Szene“ setzten (HZ, 02.09.1986). „Herzlicher Applaus belohnte“ alle Mitwirkenden für ihr Spiel. Wie alle von Georg A. Weth dramatisierten Märchen, zeichnet sich auch dieses besonders dadurch aus, dass es für Tourneezwecke minimalisiert wurde, sowohl was die Personage, als auch das Bühnenbild angeht. Jorinde und Joringel , Kleine Stücke für kleine Leute 15.06.2020