Kobald und Karmesina

Ein clowneskes Märchen von Angelika Bartram   1D 2H - Mindestbesetzung - Verw.

U: Comedia Köln, 02.03.1986

Prinzessin Karmesina liebt die Farbe rot. Prinz Kobald liebt die Farbe blau. Diese Differenz führt zu einem Krieg. Aber als der blaue Drache Otto Schamotto besiegt ist und Prinz Kobald in die Gewalt der Kröte Clothilde gerät, entdeckt Karmesina, wie sinnlos dieser Krieg ist ...

Hochdeutsch

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Es wirken mit:
Prinzessin Karmesina
Prinz Kobald
Karmino, Karmesinas Diener
Drache Otto Schamotto (unter dem sich der Prinz verbirgt)
Der Sumpf
Clothilde, die 1000-jährige Kröte

Als Stimme über Band:
Der Zauberspiegel
Der Herr der blauen Stunde
Die säuselnden Spiralen

Das Stück wurde am 2. März 1986 vom Theater Ömmes & Oimel in der Comedia Colonia in Köln uraufgeführt.
In dieser Inszenierung spielten eine Schauspielerin und zwei Schauspieler alle Rollen des Stückes.
Der Schauspieler, der den Diener spielte, bediente bei Ömmes & Oimel auch zugleich die Technik. Daraus ergab sich für ihn ein eigener Spielort auf dem „Monte Karmesino“, dem Technikstand gegenüber der Bühne, an der Rückwand des Saales. Doch war dies eine Festlegung, die sich aus der speziellen Doppelfunktion ergab. – Andere Plazierungen sind hier möglich.

Ein außergewöhnliches Märchenkleinod liefert Angelika Bartram mit diesem phantasievollen Stück aus ihrer Reihe „Phantastisches Erlebnistheater“. Sehr eingängig, voll Witz und starken, poetischen Bildern erzählt Bartram von der Sinnlosigkeit des Krieges, den Prinzessin Karmesina und Prinz Kobald allein aus dem Grund führen, dass sie verschiedene Dinge mögen. Denn bei Karmesina steht die Farbe Rot an erster Stelle, während für Kobald nur Blau in Frage kommt. Die beiden geraten darüber in so heftigen Streit, dass es keinen friedlichen Ausweg mehr zu geben scheint. Erst als der blaue Drache Otto besiegt ist und der Prinz in die Fänge der Kröte Clothilde gerät, erkennt Karmesina, dass sie ihren Gegenspieler eigentlich doch lieber lebendig sieht … Uraufgeführt 1986 an der Comedia Köln ist dieses moderne Märchen zeitlos geblieben. Es lädt die Kinder bewusst dazu ein, sich vom kreativen Prozess mitreißen zu lassen, stellt Sehgewohnheiten auf den Kopf und entwickelt eine ganz eigene Bühnen-Magie. Mit seiner kleinen Besetzung und einfachen Spielarrangements eignet es sich wunderbar auch für mobile Produktionen. Kobald und Karmesina , Märchen und Kinderstücke 2020 02.03.2020

Ein außergewöhnliches Märchenkleinod liefert Angelika Bartram mit diesem phantasievollen Stück aus ihrer Reihe „Phantastisches Erlebnistheater“. Kobald und Karmesina , Kleine Stücke für kleine Leute 15.06.2020