Dreemol dree mokt söben

N lütt Stück von de Waterkant von Ingo Sax   3D 3H 1Dek

U: Niederdeutsche Bühne Cuxhaven, 17.10.2002

Mit der Werft Sörensen und Mähl ist es nicht mehr zum Besten bestellt. Nach dem Tod von Uwe Mähl führt Lars Sörensen die Werft allein – aber es fehlt an Aufträgen und vor allem an der Unterstützung der Kleinstadt Barsenhuk. Die Stadtdirektorin Vera Sörensen, die Ex-Frau von Lars, hat ganz andere Pläne mit dem Gelände, auf dem die Werft liegt. Und da schreckt sie vor keinem noch so miesen Mittel zurück, um ihre Pläne in die Tat umzusetzen ... Aber manchmal kommt es eben doch anders: Uwe Mähls uneheliche Tochter Britta Runge, eine Schauspielerin aus Rostock, bringt Schwung in den Laden. Sie entdeckt im Nachlass ihres Vaters die Zeichnung eines Schnellboots, das sowohl für sportliche als auch für militärische Zwecke ideal zu sein scheint. Mit Hilfe eines dieser Zeichnung nachgebauten Modells und einiger überraschend auftauchender Investoren (die, wie der Zuschauer weiß, so echt nicht sind) gelingt es ihr und Lars, den Preis des Geländes in die Höhe zu treiben und zugleich die Grundlage für eine neue Firma zu schaffen ... Ingo Sax gelingt eine saftige Komödie mit nachdenklichem Hintergrund. Es passiert viel auf der kleinen Werft, die sich im Laufe der fünf Akte zu einem scheinbar florierenden Unternehmen entwickelt, und die vielen Windungen und Überraschungen in der Handlung sind ebenso spannend wie unterhaltsam. Und auch der Zuschauer wird sich über manchen Schachzug wundern – und amüsieren ...

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