Jenny blifft jung

(What are we going to do with Jenny?)

Komödie in drei Akten von Donald R. Wilde. Plattdeutsche Fassung von Günter Kühn   7D 1H 1Dek - spielbar mit 4 D, 4 H

Nach dem Tod ihres Ehemannes fängt die 75-jährige Jenny noch einmal richtig an zu leben. Sie will alles nachholen, was sie Jahre lang verpasst hat – Champagner, exotische Tänze, Aktmalerei, neue Liebe inklusive. In ihren Augen ist sie zu alt, um sich noch von Konventionen einschränken zu lassen und ein Lebensende in Langeweile zu fristen. Allein – ihren sehr unterschiedlichen Töchtern Ellen, einer geschiedenen und etwas strengen Moderedakteurin, und der mitten im Familienleben mit drei Kindern steckenden Charlotte stößt das sauer auf. Die Nachbarn reden schon, und vor allem Ellen findet, mit Mitte 70 solle man in Würde altern. Auch dass ein neuer Mann im Spiel ist, passt den Töchtern gar nicht. Doch was wäre die Alternative? Die etwa gleichaltrige Schwägerin Dora lebt das Gegenkonzept zu Jenny. Sie jammert über meist eingebildete Krankheiten und wünscht sich viel Aufmerksamkeit für ihr Leiden. Nichts für Jenny! Die lässt sich nicht beirren. So gibt sie ihr Haus auch als Probenraum für eine junge Rockband her – und landet just auf der Polizeiwache. Und weitere Hiobsbotschaften bereiten den Töchtern Sorgen um ihre Mutter. Denn ihr Liebhaber hat nun auch noch eine ganze Menge von Jennys Geld durchgebracht. Nun ruft Ellen ihren Freund Walter, einen Facharzt für alte Menschen, zu Hilfe und läutet damit eine für alle sehr überraschende Wende ein …
Diese Generationen-Komödie ist eine fröhliche Hymne auf das Leben und die Toleranz und begegnet dem Altern höchst optimistisch. Mit Augenzwinkern werden Konventionen und Lebensmodelle auf den Prüfstand gestellt – so heiter und warmherzig, dass man sich im Publikum noch gerne daran erinnern wird. (Inhalt übernommen von "Jenny - oder die Jugend des Alters (Wilde)")

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