Erschieß mich doch, Liebling!

Eine Komödie in 5 Bildern von B. A. Mertz   1D 1H 1Dek

Eigentlich ist die Ehe von Boris und Claudia noch glücklich. Aber dass Claudia beruflich erfolgreich ist und immer weniger Zeit für ihn hat, stört Boris doch. Wie kann man die Aufmerksamkeit der Ehefrau auf sich ziehen? Na, zum Beispiel, indem man einen Mord gesteht, den man nicht begangen hat. Und da Boris plötzlich auch über Geld verfügt und jeden Tag mit einem anderen Mordinstrument auftaucht, beginnt Claudia, sich vor ihrem Mann zu fürchten. Und noch einen zweiten "Trick" wendet Boris an. Unter einem Pseudonym veröffentlicht er das "Buch der Liebe" – und findet Worte, die Claudia so vermisst hat. Und sie wird zum Fan dieses Buchs und schreibt der vermeintlichen Verfasserin Briefe – und langsam finden beide den Weg zueinander.

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Boris und Claudia leben eine in einer ganz gewöhnliche Ehe miteinander. Sie ist erfolgreiche Katzenfotografin und hat wenig Zeit für ihren eher mäßig erfolgreichen Mann. Zeit, sich die Aufmerksamkeit seiner Frau mit etwas unkonventionelleren Methoden zurückzugewinnen. Also gesteht Boris kurzerhand einen Mord. Doch den hat er nicht begangen, oder doch? Zusammen mit Claudia rätselt das Publikum „belustigt und angeregt“, so die Basler Zeitung, ob Boris neueste Behauptungen stimmen und falls sie stimmen, was für Konsequenzen hat das für sie? Ist sie ebenfalls in Gefahr? Sie kann ja nicht ahnen, dass ihr Göttergatte unter dem Pseudonym Erika von der Heide eine „Art Dreigroschenroman“ schreibt und darin „altertümliche und antiquittierte Maßregeln für die Liebe gibt“ (Basler Zeitung, 08.01.1990). Die beiden finden wieder zueinander, als sie das Buch liest und zum heimlichen Fan wird, der ihrer neuen Lieblingsautorin Briefe schreibt. Fest steht, „dass dem Theaterbesucher ein unterhaltsamer Theaterabend bevorsteht“, mit „einer schwungvollen Aufführung, die den Ansprüchen an einen solchen Abend absolut gerecht wird.“ (BAZ, 02.01.1990). Erschieß mich doch, Liebling! , Drei, zwei, eine(r) geht noch 23.05.2020