Bötjer Basch

Schauspiel nach Theodor Storms Novelle von Heinz Wunderlich. Niederdeutsche Bearbeitung Friedrich Hans Schaefer   8D 12H - Stat. - Verw.

U: Niederdeutsche Bühne Flensburg, 27.01.1980, Regie: Curt Timm

Böttchermeister Daniel Basch ist überglücklich. In der Mitte seines Lebens ist es ihm noch vergönnt, zu heiraten und eine Familie zu gründen. Sein ganzer Stolz ist sein kraftstrotzender und lebensfroher Sohn Fritz. Nun kündigt sich ein zweites Baby an. Und jäh bricht Daniels Glück in sich zusammen, denn Mutter und Kind sterben bei der Geburt. Daniel stürzt in eine tiefe Depression, Fritz hingegen will sein Leben leben, bald macht er sich auf in die große weite Welt. Weitere schlimme Nachrichten machen Daniel das Leben schwer, aber er kämpft sich tapfer durch, nicht zuletzt mit Hilfe von Riekchen, seiner gutherzigen Untermieterin, und der Aussicht auf die Rückkehr seines Sohnes. Als plötzlich ein Amerikaner in der Dorfkneipe auftaucht und behauptet, Fritz sei erstochen worden, scheint Daniel den Verstand verloren zu haben. Als dann auch noch sein geliebter Gimpel, das Haustier seines Sohns, verschwunden ist, gibt Daniel auf. Er versucht, sich umzubringen, wird aber gerettet. Seitdem ist er nicht mehr ansprechbar. Erst als Fritz mit dem Gimpel, den seine Schulfreundin Magdalena gefunden hat, auftaucht, kehrt er zu den Lebenden zurück und darf noch einmal glücklich sein.
Die 1887 erschienene Novelle von Theodor Storm findet in dieser personenstarken Bühneneinrichtung ein anrührendes und mitreißendes Pendant. Doppelbesetzungen sind möglich.

Niederdeutsch

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