Why Not?

Ein Mini-Musical über Loser und andere Zeitgenossen von Frank Pinkus mit der Musik von Ines Lange und Jan-Henning Preuße   3H 1Dek

U: Weyher Theater, 03.05.2002, Regie: Frank Pinkus & Kay Kruppa

Eigentlich sind sie alle drei ausgesprochen nett: Kay ist Landwirt und in die Großstadt gekommen, um etwas zu erleben. Michael ist Schauspieler, soeben von seiner Frau hinausgeworfen und arbeitslos. Marc ist reich, schwul und furchtbar einsam. Sie lernen sich an einem ungewöhnlichen Ort kennen: Alle drei stehen auf einer Brücke und wollen sich in den Fluss stürzen. Aber so richtig klappt es nicht mit dem Vorhaben – also kann man sich doch auch gemeinsam einem neuen Leben stellen ... ?! Kurzerhand ziehen die drei Männer in Marcs Luxusvilla zusammen und gründen eine Männer-Wohngemeinschaft, die mit all den bekannten Schwierigkeiten zwischenmenschlicher Beziehungen zu kämpfen hat. Bis der Krach kommt und sie noch einmal dort zusammen führt, wo sie sich kennen lernten ... – Das ist eine moderne Großstadt-Komödie mit traumhafter Musik von Ballade bis Reggae, von Samba bis Rock'n Roll.

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Drei Männer stehen auf einer Brücke. Sie kennen sich (noch) nicht, doch vereint sie alle dasselbe Schicksal. Sie können und wollen nicht mehr, die Brücke soll der Absprung ins nasse Grab sein. Aber wer springt zuerst? Weil sie sich nicht einigen können, gehen sie erst einmal etwas trinken, inklusive Katerfrühstück. Und da kommt die zündende Idee: warum nicht eine Männer-WG in Marcs Prunkvilla einrichten? Er ist reich und schwul, aber furchtbar einsam. Kay ist gerade aus Ostfriesland in die Großstadt gezogen und eigentlich Landwirt, Michael ist erfolgloser Schauspieler und soeben von seiner Frau hinausgeworfen worden. Gesagt, getan. Doch dass das gar nicht so einfach ist, das müssen auch die drei ungleichen Charaktere einsehen und so endet es, wo alles angefangen hat, auf einer Brücke über den nächsten Fluss in der Gegend. „auch die zu dem Mini-Musical gehörenden Gesangseinlagen“ berichtete der Weser-Report nach der Uraufführung im Weyher Theater, „kamen bei den Besuchern bestens an“. Das Publikum war „vom ersten Moment an begeistert“ und „Ein Lacher jagte den nächsten“. Kaum verwunderlich, „dass das Publikum am Schluss lauthals Zugaben forderte“ (Zitate: Weser-Report; 05.05.2002). Auch bei den Kammerspielen in Seeb freute man sich über die „turbulente, fulminant erzählte, gesungene und gespielte“ Komödie (Tagesanzeiger; 25.09.2006) „Leicht und ironisch“ und gespickt von „Amüsante(n) Verwicklungen“ befand das Schwäbische Tageblatt die Aufführungen bei Ars bene agendi in Tübingen, die „Leckerbissen des Abends sind die Gesangseinlagen“, die das Spiel immer wieder unterbrechen, sie „amüsieren wunderbar“ (Zitate: Schwäbisches Tagblatt; 20.07.2006). Und auch in Troisdorf freuten sich nach der Premiere bei den Bühnenmomenten sowohl das Extra Blatt Troisdorf/Siegburg, als auch der Rhein-Sieg-Anzeiger über eine „erfolgversprechende Komödie“ (Extra Blatt Troisdorf/Siegburg; 14.10.2015), mit „Rasanz, pikanten Pointen“ (Rhein-Sieg-Anzeiger; 19.10.2015) und eine „lustig-spannende Geschichte“, die „mal wieder die Lachmuskeln strapazieren“ (Zitate: Extra Blatt Troisdorf/Siegburg; 14.10.2015). Why Not? , Drei, zwei, eine(r) geht noch 23.05.2020

16.10.15   Theater Bühnenmomente   53844 Troisdorf Premiere

13.09.14   Mendener Amateur Theater e.V.   58706 Menden Premiere

01.12.12   Theater Klangfarbenhaus   33607 Bielefeld Premiere

17.09.11   Theater Klangfarbenhaus   33607 Bielefeld Premiere

03.05.02   Weyher Theater   28844 Weyhe Premiere