Zurück zum Happy End

Komödie von Frank Pinkus   2D 1H 1Dek

U: Theater Heilbronn, 02.06.1998

Es fängt so an, wie andere Komödien enden – mit einem langen glücklichen Kuss zwischen Tina und Manfred, die unmittelbar vor ihr standesamtlichen Trauung stehen. Das Happy End ist also gelaufen. Glücklich erinnern sie sich an ihre schönsten gemeinsamen Augenblicke und erzählen dem Publikum, wie sie diese Momente erlebt haben. Aber dabei stellt sich heraus, dass Tina viele Dinge ganz anders in Erinnerung hat als Manfred – wo Manfred sich als strahlender Held und vollkommener Mann im Gedächtnis hat, sah ihn Tina als liebenswerten Trottel. Aus den immer stärker werdenden Irritationen wird die Gewissheit: Nein, sie passen unmöglich zusammen. Da muss Marianne, Manfreds rigorose, aber auch sehr lebenskluge Mutter, eingreifen und beide auf den wirklichen gemeinsamen Weg bringen ...

Hochdeutsch

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Autor Frank Pinkus erzählt eine Liebesgeschichte einmal ganz anders und findet dafür eine ebenso einfühlsame wie humorvolle Bühnensprache. Die Ostfriesischen Nachrichten beschrieben das einmal so: „Der kann alles: auf, hinter, vor der Bühne. Vor allem Komödien schreiben. Und was für welche. ,Torügg na’t Happy End’ ist eine von ihnen. Wer platte Schenkelklopfer sucht, ist hier falsch. Hier ist intelligentes, klamaukfreies Knippoog“ (hdt.: Augenzwinkern; Artikel vom 10.11.2012; Aufführung: Niederdeutsches Theater Aurich). Kein Wunder, dass dieses Stück immer wieder bei Bühnen und Publikum ankommt. Zurück zum Happy End , Bestseller & Newcomer 04.02.2014

Kein Wunder, dass dieses Stück immer wieder bei Bühnen und Publikum bestens ankommt. Unter freiem Himmel sah man es auch schon: Im Theater im Gerichtshof im österreichischen Neulengbach. Zurück zum Happy End , Theater unter freiem Himmel 03.09.2014

So funktioniert doch eine Komödie: zu Anfang wird ein Paar vorgestellt, im Lauf der Geschichte trotzt es allen Wirren und bekommt schließlich mit einem Kuss sein Happy End. So weit so gut, aber das funktioniert doch auch andersherum, oder? Genau das zeigt dieses Stück aus der Feder des Erfolgsautors Frank Pinkus. Der Kuss des glücklichen Paares markiert hier den Anfang des Stückes. Bevor das Paar sich das Ja-Wort gibt, schwelgt man noch einmal in gemeinsamen Erinnerungen. Doch es fällt auf, dass die Erinnerungen nicht nur voneinander abweichen, sie stellen die gemeinsame Beziehung dermaßen in Frage, dass es nicht klar ist, ob die beiden wieder zu ihrem Happy End kommen. Denn Manfred, der eher „naiv, trottelig und unglaublich altmodisch“ ist, sieht sich in den meisten Geschichten als strahlender Held, obwohl Tina, „ironisch, gebildet und pfundig-modern“ ihn eher als liebenswerten Trottel gesehen hat. Die Presse freute sich mit dem Publikum, als im Kleinen Theater in Essen für Tina und Manfred „der persönliche Albtraum beginnt“ (WAZ; 29.10.2001), denn für das Publikum bedeutet das natürlich viel Spaß. In Saulheim freute man sich nach der Aufführung im Guckkastentheater über eine „Komödie par excellence“, vor allem „psritzige Dialoge und die kreativ aufgebaute Handlung“ machen diese aus, „die Zuschauer dürfen sich auf einen die Lachmuskel strapazierenden schauspielerischen Leckerbissen freuen“ (Saulheim; April 2002). Auch iin den letzten Spielzeiten konnte der „charmante Hindernisparcour“ (Heilbronner Stimme; 26.11.2018) Bühnen und Publikum begeistern. Unter anderem im Kulturkellertheater in Heilbronn, wo vor allem „die mit Akribie ausgefeilten Erinnerungsszenen“ dafür sorgten, „dass sich das Grinsen im Gesicht nie verabschiedet“. Begeistert bezeichnete die Presse das Stück daher als (Marbacher Zeitung; 18.11.2019) . Zurück zum Happy End , Drei, zwei, eine(r) geht noch 23.05.2020

23.11.18   Kulturkellertheater   74072 Heilbronn Premiere

14.10.17   Lampenfieber   28277 Bremen Premiere

16.09.17   Theater SpielArt e.V.   28870 Fischerhude Premiere

22.04.16   Volksbühne Viersen 1868 e.V.   41747 Viersen Premiere

04.11.15   Theatergruppe inKOGGnito   27404 Ostereistedt Premiere

02.06.98   Theater Heilbronn   74072 Heilbronn Premiere