Eine Leiche zum Kaffee

Ein Krimi-Einakter von Stefan Keim   1D 1H 1Dek

Als die gut betuchte Freifrau von Möllinghof in ihrem Stamm-Café einem Giftmord zum Opfer fällt, ruft das nicht nur die Polizei, sondern natürlich auch die Presse auf den Plan. Robert Brinkmann, der sonst nur über den Riesenrammler des Skatbruders seines Chefredakteurs berichten darf, trifft sich mit Frau Borowsky-Bardos. Sie ist Hellseherin, und er erhofft sich von ihr eine große Story zum Mord. Nach und nach stellt sich heraus, dass hier mindestens eine der beiden Figuren mit verdeckten Karten spielt.

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Personen:
Robert Brinkmann, ein freier Mitarbeiter der Lokalzeitung, Mitte 30
Frau Borowksy-Bardos, eine Hellseherin, jenseits der 50

„Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein“, lautet ein bekanntes Sprichwort. Bis der Reporter Brinkmann das allerdings erkennen muss, vergeht eine knackige, höchst amüsante Zeit für das Publikum, das sich gemeinsam mit ihm und mit einer Hellseherin trifft. Es geht um einen Giftmord, der genau eine Woche zurückliegt und durch das besonders üppige, nun anstehende Erbe überregionales Interesse geweckt hat. Geschickt und mit viel Witz deckt Autor Stefan Keim nach und nach die Hintergrundgeschichten der Figuren auf, bevor er dann im wahrsten Sinne des Wortes die Handschellen klicken lässt. Er kann dabei auf langjährige Erfahrung als Kabarettist, Moderator und Schauspieler zurückgreifen, der nicht nur, aber auch Live-Hörspiele, Dinner-Krimis und ganze Theaterstücke schreibt, wenn er nicht gerade als Journalist unterwegs ist, um über Kunst und Kultur zu berichten. Eine Leiche zum Kaffee , Kleine Krimis und Kriminalkomödien 22.01.2021

Robert Brinkmann ist Reporter. Eigentlich schreibt er über spannende Lokalthemen wie den Riesenrammler des Skatbruders seines Chefredakteurs. Doch als die äußerst vermögende Frau von Möllinghof eines offensichtlich unnatürlichen Todes verstirbt, bekommt er die Chance, zu zeigen, dass mehr in ihm steckt. Auf der Suche nach den Hintergründen der Tat trifft er sich im Lieblings-Café der Verstorbenen an ihrem Stammplatz mit Frau Borowsky-Bardos, einer Hellseherin, von der er sich neue Erkenntnisse für seinen Artikel verspricht. Schnell wird jedoch klar, dass mindestens einer der beiden nicht mit offenen Karten spielt und so wird aus dem kurzweiligen Verhör ein wirklich spannender Krimi, der das Publikum immer wieder überrascht. Eine Leiche zum Kaffee , Alles neu macht der … Juni? 21.04.2021

Ein junger Mann betritt die Bühne. Er sucht eine junge Frau, kann sie jedoch nicht entdecken und setzt sich an einen freien Tisch. Die gesuchte Frau tritt auf, erkennt ihn sofort und setzt sich zu ihm. Die beiden geben vor, es nicht zu wissen, aber sie beide sind wegen ein und desselben tödlichen Unfalls – sofern es denn einer war – in diesem Kaffee, auch wenn ihre Motivation ganz unterschiedlicher Art sein mag. Geschickt tänzeln beide erst umeinander, versucht, den anderen aus der Reserve zu locken, schließlich steht der Verdacht eines Mordanschlags auf eine gut betuchte Dame mit großzügigem Erbe im Raum, „mal wickeln sich die Schauspieler dabei scherzhaft-charmant gegenseitig um die Finger, dann wieder giften sie sich an“. Erst nach und nach decken sich die Hintergründe und das Interesse an ihrem Tod auf und so begibt sich das Publikum mit den beiden auf die Suche nach dem Motiv und dem Mörder, oder der Mörderin? Feiner Humor und reichlich Spielangebot machen diesen Krimi-Einakter zum Genuss für Schauspieler und Publikum, das die Darbietung „geradezu aufzusaugen“ (Main-Post, 28.05.2021) schienen und der bereits im Krimikeller Rothenfels für gute Laune und sorgte. Eine Leiche zum Kaffee , Neues Spiel, neues Stück 17.09.2021

Reporter Robert Brinkmann ist an einer ganz heißen Story dran! Die wohlhabende Freifrau von Möllinghof ist unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen und die Polizei tappt im Dunklen. Brinkmann hofft auf spirituelle Unterstützung bei der Aufklärung der Sache und verabredet sich mit der Hellseherin Frau Borowsky-Bardos am Lieblingstisch im Lieblingscafé der Verstorbenen. Dort überschlagen sich die Ereignisse und sorgen für mehr als verrückte Überraschungen, mit denen mindestens einer der beiden Anwesenden nicht gerechnet hätte … Mit diesem Einakter konnte vergangenes Jahr der Krimikeller Rothenfels seinem Publikum im Maria Himmelfahrt Open-Air einen kurzweiligen Abend bereiten. Die Main-Post lobte das „Konzentrationsspiel“, in dem die beiden Schauspieler sich mal „scherzhaft-charmant gegenseitig um die Finger“ (Main-Post; 28.05.2021) wickelten und sich dann wieder angifteten. Egal, ob vor angedeutetem Hintergrund oder gar in einem richtigen Café als Bühne – dieser Krimi-Einakter ist auch mit einfachen Mitteln leicht umsetzbar und sorgt für Spannung und beste Unterhaltung zugleich. In Rothenfels z.B. nahm das Publikum ebenso wie die Darsteller an Kaffeetischen Platz und war so mitten drin im spannenden Geschehen. Frohes Miträtseln bei der Suche nach der Wahrheit! Eine Leiche zum Kaffee , Raus mit euch! 09.02.2022

25.03.22   Henneberg Bühne Poppenbüttel e.V.   22391 Hamburg Premiere

27.05.21   Krimikeller   97851 Rothenfels Premiere