Der gestiefelte Kater

Ein Märchen von Manfred Hinrichs nach den Brüdern Grimm mit Musik von Stefan Hiller   2D 5H - Verw.

U: Hamburg, Ohnsorg-Theater, 21.11.2014

Kater Frédéric ist nicht irgendwer - immerhin kann er seine Ahnenreihe bis zu den drei Musketieren zurückverfolgen! Müllerssohn Hauke hingegen fühlt sich nach dem Tod seines Vaters ausgesprochen unbedeutend. Zum Glück hat er seinen gewitzten Kater, der ihm mit Panache und Raffinesse nicht nur zu Gold und Schloss verhilft, sondern auch zur Hand der Frau, die er liebt.
Eine flotte Neuerzählung des bekannten Märchens vom gestiefelten Kater mit viel Witz, liebenswerten Charakteren und jeder Menge Musik.

Hochdeutsch

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Personen (in der Reihenfolge ihres Auftretens):
Hauke, der arme Müllerssohn
Frédéric, der gestiefelte Kater
Merle, die hübsche Prinzessin
Gunda, die liebenswerte Hofdame
Sören, der wissende Schuster
Tobias Tüftel, der erfinderische Doktor
Enno III., der beleibte König
Lasse, der dänische Hofkoch
Flodur, der fiese Zauberer
Anmerkungen:
Sören, Lasse und Flodur können von einem Darsteller gespielt werden.
Das Stück erfordert zwei Handpuppen (Kater und Huhn) und einen Löwen oder – mit einigen kleinen Textänderungen – ein anderes großes Tier. Diese Aufgaben können von (gerade nicht beschäftigten) Mitgliedern des Ensembles übernommen werden.

Bühnenbild:
1. und 3. Bild: Freie Gegend. Im Hintergrund rechts, weit entfernt, ein Schloss, links, nicht so weit entfernt, eine alte Windmühle. Davor quer über die Bühne ein Deich, hinter dem wir einen Fluss annehmen. Vor dem Deich ein Weg, der sich nach vorn rechts verzweigt. Dort steht eine alte, nicht mehr sonderlich gut erhaltene Hütte mit einem Fenster zum Publikum hin. Neben dem Eingang steht an der Wand eine winzige Bank, auf der gerade eine Person Platz hat. Rechts vorn liegt umgekippt ein merkwürdiger Stuhl mit unterschiedlich langen Beinen, so konstruiert, dass er am Deich aufgestellt dem König einen guten Sitzplatz bietet. Vor der Hütte und vor dem Vorhang steht das Gestänge einer Vogelscheuche. Der Zuschauerraum wird imaginär in zwei Hälften geteilt: Die Hälfte mit der Vogelscheuche ist ein Kornfeld. Die andere Hälfte ein Wald.
2. Bild: Ein Schlafgemach im Schloss Königslund. Links ein großes Bett, welches sich in einen Thronsessel verwandeln lässt. Im Hintergrund bodenlange Fenster, die bei aufgezogenen Vorhängen den Blick freigeben auf Schloss Töverlund und die Windmühle. Eingang von rechts.
4. Bild: Saal im Schloss Töverlund. Ein großer Tisch mit einem Aufsatz, der mit einem bodenlangen Tuch verhüllt ist. Unter dem Aufsatz, den man mit dem Tuch entfernen kann, ist eine festlich gedeckte Tafel versteckt. Auch hier bodenlange Fenster wie im 2. Bild, die beim Aufgehen der Vorhänge den Blick freigeben auf Schloss Königslund und die Windmühle. Zu Beginn ist es ziemlich finster.

Das ist eine flotte Neuerzählung des bekannten Märchens vom gestiefelten Kater mit viel Witz, liebenswerten Charakteren und jeder Menge schmissiger Musik. Im November 2014 feierte sie ihre vielbeklatschte Uraufführung im Hamburger Ohnsorg-Theater, bei der sich „große und kleine Zuschauer amüsierten“ (Hamburger Abendblatt; 21.11.2014). Der gestiefelte Kater , Märchen und Kinderstücke 2015 09.02.2015

Eine liebenswerte Neuerzählung des bekannten Stoffs mit leicht norddeutschem Flair (die Mühle liegt an einem Deich) liefert Manfred Hinrichs mit flottem Sound von Komponist Stefan Hiller: ... Die Bühnenversion überzeugt mit kindgerechtem Witz und charmanten Charakteren – vom verfressenen König über seinen genial-verwirrten Leibarzt Tobias Tüftel bis hin zur resoluten Zofe Gunda. Eine nette Nebenhandlung ist die kabbelige Liebelei zwischen Gunda und Tobias. Das Ganze kommt nicht zu textlastig daher, liefert schöne Spielszenen und mitreißende Musik. „Eine tolle Premiere“ (WAZ; 26.11.2016) feierte damit das Theater Wolfsburg im November 2016 im voll besetzten Saal. „Manfred Hinrichs hat die Geschichte nach den Brüdern Grimm blitzblank aufpoliert und mit frechen Sprüchen garniert.“ (ebda.) „Den ersten Zuschauern des diesjährigen Weihnachtsmärchens hat hörbar gefallen, was sie auf der Bühne sahen. So sehr, dass die Zugabe-Rufe nicht mehr aufhören wollten“, berichteten die Wolfsburger Nachrichten am 26.11.2016. „‚Der Kater sieht toll aus, und das ganze Stück ist echt super und lustig’, waren sich Lenja (8) und Alea (7) von der Mühlenberg-Schule in Osloß einig.“ (Gifhorn Aller-Zeitung; 30.11.2016) Der gestiefelte Kater , Märchen und Kinderstücke 2017 06.03.2017