Mit dien Oogen

(Mit deinen Augen)

Komödie von Frank Pinkus. Niederdeutsch von Renate Wedemeyer   1D 1H 1Dek

U: Konradhaus Koblenz, 24.9.2009, NDE: Niederdeutsche Bühne Varel, 19.10.2012

Anna lebt ein ganz normales Leben. Denkt sie jedenfalls. Sie ist erfolgreiche Anwältin, alles geht seinen geordneten Gang. Sie zieht sich immer wieder in ihre Zweitwohnung zurück, um in Ruhe arbeiten zu können, während ihr geschiedener Mann und ihre Mutter sich um die Kinder kümmern. Anna hat ihr Leben im Griff. Bis zu dem Abend, an dem es an ihrer Tür klingelt und Karl vor der Tür steht. Karl ist anders. Manche würden sagen: verrückt. Weil er sein Leben lang immer bei seiner Mutter auf einer Hallig verbracht hat und nie etwas anderes kennen gelernt hat. Als seine Mutter starb, hat man ihn in ein Heim gesteckt. Eingesperrt. Aber Karl möchte frei sein, möchte sein eignes Leben leben. Nach anfänglicher Distanz sieht Anna in Karl einen "Fall", und sie beschließt, ihn vor Gericht zu verteidigen und ihm seine Freiheit zu verschaffen, ohne sich über die Konsequenzen Gedanken zu machen. Aber mit Karl ist das gar nicht so einfach, denn der sieht die Welt anders als andere. Und mit der Zeit lernt Anna, dass das Leben, mit seinen Augen betrachtet, gar nicht so übel und so "verrückt" ist, wie es zunächst den Anschein hatte ... Schritt für Schritt entwickelt der Autor in ebenso nachdenklichen wie komödiantischen Szenen zwei Biographien, die auf den ersten Blick so gar nichts miteinander zu tun hatten – aber im Laufe des Stücks könnte aus Anna und Karl ein ganz und gar verrücktes Paar werden ... (Inhalt übernommen von "Mit deinen Augen (Pinkus)")

Niederdeutsch Hochdeutsch

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Anna lebt ein ganz normales Leben. Denkt sie jedenfalls. Sie ist erfolgreiche Anwältin, alles geht seinen geordneten Gang. Sie zieht sich immer wieder in ihre Zweitwohnung zurück, um in Ruhe arbeiten zu können, während ihr geschiedener Mann und ihre Mutter sich um die Kinder kümmern. Anna hat ihr Leben im Griff. Bis zu dem Abend, an dem es an ihrer Tür klingelt und Karl vor der Tür steht. Karl ist anders. Manche würden sagen: verrückt. Weil er sein Leben lang immer bei seiner Mutter auf einer Hallig verbracht hat und nie etwas anderes kennen gelernt hat. Als seine Mutter starb, hat man ihn in ein Heim gesteckt. Eingesperrt. Aber Karl möchte frei sein, möchte sein eignes Leben leben. Nach anfänglicher Distanz sieht Anna in Karl einen „Fall“, und sie beschließt, ihn vor Gericht zu verteidigen und ihm seine Freiheit zu verschaffen, ohne sich über die Konsequenzen Gedanken zu machen. Aber mit Karl ist das gar nicht so einfach, denn der sieht die Welt anders als andere. Und mit der Zeit lernt Anna, dass das Leben mit seinen Augen betrachtet gar nicht so übel und so „verrückt“ ist, wie es zunächst den Anschein hatte ... Schritt für Schritt entwickelt der Autor in ebenso nachdenklichen wie komödiantischen Szenen zwei Biographien, die auf den ersten Blick so gar nichts miteinander zu tun hatten – aber im Laufe des Stücks könnte aus Anna und Karl ein ganz und gar verrücktes Paar werden! „Nachhaltigen Eindruck“ (Nordwest-Zeitung; 22.10.2012) machte diese sensible Komödie an der NDB Varel, „die von der ersten bis zur letzten Minute unter die Haut ging“ (ebda.). So lautete das Fazit des Friesländer Boten (27.10.2012) auch: „Hingehen, anschauen und sich einen niveauvollen und zugleich einen unterhaltsamen Theaterabend gönnen. Das Zwei-Personenstück lebt von feinsinnigem Humor und Dialogen, die nicht nur ins Herz, sondern auch in die Seele gehen.“ Ähnlich begeistert gab man sich nach den Aufführungen der NDB Flensburg angesichts dieses „Theater-Leckerbissens, in dem Lachen und Weinen, Fröhlichkeit und Spannung in der jeweils richtigen Dosis enthalten sind“. Die Bühne wurde demnach „völlig zu Recht mit stehenden Ovationen bedacht“ (Zitate: Flensborg Avis; 10.09.2013). Kurz: Ein Stück „von großer Tiefe und anregender Wahrheit“ (Flensburger Nachrichten; 09.09.2013). Mit dien Oogen , Plattdeutsche Erfolgsstücke 09.06.2014

10.03.18   Niederdeutsche Bühne Preetz e.V.   24211 Preetz Premiere

07.09.13   Niederdeutsche Bühne Flensburg   24937 Flensburg Premiere