De Floh in't Ohr

(La puce à l'oreille)

Schwank von Georges Feydeau. Plattdeutsche Fassung von Manfred Hinrichs   3D 7H 2Dek

U: Ohnsorg-Theater Hamburg, 15.1.2012

Reinhild Sagebiel ist außer sich – ihr Mann betrügt sie! Zumindest hat er seine Hosenträger in einem höchst zweideutigen Etablissement vergessen. Was tun? Kurzerhand bittet sie ihre Freundin Christina um Hilfe. Mit einem parfürmierten Liebesbrief laden sie Herrn Sagebiel zum Rendevous ins “Hotel zum galanten Kätzchen”. Hier nehmen die Verwicklungen ihren irrwitzigen Lauf. Sagebiel, der sich nicht angsprochen fühlt, schickt seinen Arzt von Hagedorn, der auf Reinhild trifft. Carlos Homenidès De Histangua, Christinas Mann, rast vor Eifersucht, als er ihre Schrift in dem Brief zu erkennen glaubt und will Sagebiel erschießen. Kai-Uwe, der Neffe Sagebiels, hat im Hotel endlich seine Unschuld verloren (und nebenbei die Hosenträger vergessen, die sein Onkel ihm geschenkt hatte) und nun ein heimliches Stelldichein mit Albertine, dem Dienstmädchen seines Onkels. Natürlich darf ihn niemand dabei erwischen, doch plötzlich ist das Hotel voller bekannter Gesichter. Auch Christina kommt, um Freundin Reinhild zu unterstützen, Sagebiel eilt hinzu, um letztere vor ihrem Mann zu schützen. Auch ein englischer Schwerenöter und der Hotelbesitzer mischen kräftig mit. Und zu allem Überfluss sieht der Hotelpage Cohrs Herrn Sagebiel auch noch zum Verwechseln ähnlich ... (Inhalt übernommen von "Der Floh im Ohr (Hamburger Fassung)")

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Reinhild Sagebiel ist außer sich – ihr Mann betrügt sie! Zumindest hat er seine Hosenträger in einem höchst zweideutigen Etablissement vergessen. Was tun? Kurzerhand bittet sie ihre Freundin Christina um Hilfe. Mit einem parfürmierten Liebesbrief laden sie Herrn Sagebiel zum Rendevous ins “Hotel zum galanten Kätzchen”. Hier nehmen die Verwicklungen ihren irrwitzigen Lauf. Dieser phänomenale Schwank von Komödienmeister Georges Feydeau bietet „Amüsement der Extra-Klasse“ (dpa; 14.01.2012). So urteilte man zumindest über die Inszenierung des Hamburger Ohnsorg-Theaters. Und da muss man es ja wissen. Das Publikum „jubelte“ über diese Produktion „mit viel Geschmack und Sinn für Doppelbödigkeit“ (ebda.). „An alledem ist natürlich Feydeau schuld: nicht nur Erfinder komischster Situationen und Verwicklungen, die sich in raschem Tempo ereignen, sondern auch Meister des theatralischen Formenbaus, der den abstrusen Bühnenwirbel zusammenhält.“ (Die Welt; 17.01.2012). Das funktioniert auch blendend in Manfred Hinrichs „wortspielerisch witziger Platt-Fassung“, die „nichts an Charme, Frivolität und Komik verliert“ (Zitate: Hamburger Abendblatt; 17.01.2012). Ein Meisterstück, das unbedingt auf die Bühne gehört – sowohl bei Laien als auch bei Profis. De Floh in't Ohr , Plattdeutsche Erfolgsstücke 09.06.2014