Der Geizige

Ein Lustspiel von Molière. Ins Deutsche übertragen von Dr. Max Kapp   4D 11H 1Dek

Der reiche Witwer Harpagon will seine Kinder reich verheiraten. Dem älteren Witwer Anselme hat er seine Tochter Elise zugedacht, die jedoch Valère liebt, der in Harpagons Dienste getreten ist, um seiner Geliebten nahe zu sein. Sein Sohn Cléante soll eine hässliche Witwe zur Frau nehmen, doch heimlich liebt dieser die junge Marianne, die allerdings Harpagon selbst zu heiraten plant. Dann allerdings verschwindet Harpagons im Garten vergrabene Schatztruhe: Cléantes Diener La Flèche hat sie an sich genommen, um seinem jungen Herrn ein Druckmittel gegen seinen geizigen Vater Harpagon in die Hand zu geben. In der Folge erreichen die Verwirrungen, Verwechslungen, Verdächtigungen und Missverständnisse ihren Höhepunkt. Erst die Ankunft Anselmes beruhigt die Lage im Hause Harpagon wieder, denn er erkennt in Valère und Marianne seine verloren geglaubten Kinder. Zudem verzichtet er sofort auf die Hand Elises, als er erfährt, dass diese Valère liebt. Als er dann auch noch zusagt, für die lang ersehnte Doppelhochzeit der Kinder samt aller damit verbundenen Unkosten aufzukommen, ist Harpagon wieder völlig besänftigt. Harpagon war die Glanzrolle Molières: er selbst spielte den sich letztendlich zur traikomischen Figur entwickelnden Geizigen bei der Uraufführung im Pariser Palais Royal.

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