Wenn Erna träumt

Heiteres Volksstück in 3 Akten nach Adolph L'Arronge von Wilhelm Sperch   3D 6H 1Dek

Therese, die zweite Ehefrau des Schneidermeisters Wisotzki, wacht nicht nur über ihren Ehemann, sondern auch über die Unschuld ihrer Tochter Erna. Die ist ganz verzweifelt, sie darf nicht einmal ausgehen. Sie tut es heimlich und lernt Heinz Lambach kennen, einen verwöhnten Bankierssohn und ewigen Studenten. Dessen Vater wacht detektivisch über alle Schritte seines lebenslustigen Sprößlings und inspiziert, als Mann der Tat, sofort die Eltern jener Erna. Schnell ist von Heirat die Rede. Wisotzki ist ganz benommen von der Aussicht auf eine so gute Partie für die angeheiratete Tochter, und Therese zögert zwar, kann aber ihre Zustimmung nicht verweigern. Dass Erna den Heinz nicht liebt, kommt ihnen nicht in den Sinn. Wisotzkis Sohn Gustav, Seefahrer auf Heimaturlaub, schaut sich das seltsame Treiben der Landratten eine Weile schweigend an, der windige Kuhhandel missfällt ihm. Umso mehr gefällt ihm Erna. Und Erna liebt den Gustav schon viel länger, als man denkt: Sie hat von ihm geträumt ...

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