Geschäft: Mord

(The Business of Murder)

Von Richard Harris. Deutsch von Ruth und Rick Mueller   1D 2H 1Dek

William C. Wolf wurde vor vielen Jahren zu Unrecht des Mordes an seiner Frau und seinem Sohn verdächtigt. Medien und Polizei stürzten sich mit nahezu sadistischem Elan auf diesen Fall. Jetzt ist die Zeit für Wolfs Rache gekommen: Er beschließt, einen Mord zu begehen und ihn den Menschen anzulasten, die ihn damals verfolgten und quälten, die sein Leben zerstörten ...
Albtraumartig zerlegt Harris die menschliche Psyche in ihre Einzelteile. In der Dichte eines Kammerspiels verschrauben sich vermeintliche Opfer und Täter ineinander. Dabei spielt der Text geschickt mit den Klischees rund um alle, deren „Geschäft Mord“ ist – vom Kommissar über die Krimiautorin und die gierige Öffentlichkeit. Zur Erleichterung darf dann mitunter auch herzlich gelacht werden.
Ein überzeugendes Kriminalstück.

Hochdeutsch

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Als ein Kommissar, eine Reporterin und ein verbitterter Hausmann gemeinsam in einem Raum aufeinandertreffen, ist anfangs noch nicht klar, weshalb dieses Treffen für William Wolf so wichtig ist. Doch gemeinsam mit dem Publikum erkennen der „derbe, brutale Ermittler auf erotischen Abwegen“ und die „erfolgreiche, leicht hysterische Krimiautorin … von Glückspillen und Wodka fit gehalten“, dass der Dritte im Raum nicht nur ein „Stadtneurotiker oder Psychopath“ (tz München; 12.06.2006) ist, sondern derjenige, dessen Leben sie zerstört haben. Sechs Jahre zuvor, als die Polizei im Treppenhaus eines Wohnhauses eine Frau und ihren Sohn blutverschmiert findet und als vermeintlichen Täter den Familienvater festnimmt, der wegen mangelnder Beweise wieder freigelassen wird, macht sich eine junge Lokalreporterin über den Fall her und konstruiert daraus einen Krimi, der zum TV-Erfolg wird. „In listiger Manier“ lockt der nun „verbittert und zurückgezogen lebende Mann“ (Elmshorn; 26.11.2001) diese beiden in sein Appartement, um sich an ihnen zu rächen. Albtraumartig zerlegt Harris die menschliche Psyche in ihre Einzelteile und führt „messerscharf“ (Süddeutsche Zeitung; 26.06.2006) alle vor, deren Geschäft Mord ist. Zur Erleichterung darf mitunter auch herzlich gelacht werden und so bedankte sich das Premierenpublikums der Theatergruppe Würfelzucker in Elmshorn „mit anhaltendem Applaus“ (Elmshorn; 26.11.2001) für „ein kurioses Vergnügen“ (Süddeutsche Zeitung; 26.06.2006), welches auch im Blutenburg-Theater in München von der Süddeutschen Zeitung und dem Premierenpublikum gefeiert wurde. Geschäft: Mord , Drei, zwei, eine(r) geht noch 23.05.2020

Als ein Kommissar, eine Reporterin und ein verbitterter Hausmann gemeinsam in einem Raum aufeinandertreffen, ist anfangs noch nicht klar, weshalb dieses Treffen für William Wolf so wichtig ist. Doch gemeinsam mit dem Publikum erkennen der „derbe, brutale Ermittler auf erotischen Abwegen“ und die „erfolgreiche, leicht hysterische Krimiautorin … von Glückspillen und Wodka fit gehalten“, dass der Dritte im Raum nicht nur ein „Stadtneurotiker oder Psychopath“ (tz München; 12.06.2006)ist, sondern derjenige, dessen Leben sie zerstört haben. „In listiger Manier“ lockt der nun „verbittert und zurückgezogen lebende Mann“ (Elmshorn; 26.11.2001) die beiden in sein Appartement, um sich an ihnen zu rächen. Albtraumartig zerlegt Harris die menschliche Psyche in ihre Einzelteile und führt (Süddeutsche Zeitung; 26.06.2006) alle vor, deren Geschäft Mord ist. Zur Erleichterung darf mitunter auch herzlich gelacht werden und so bedankte sich das Premierenpublikums der Theatergruppe Würfelzucker in Elmshorn „mit anhaltendem Applaus“ (Elmshorn; 26.11.2001) für „ein kurioses Vergnügen“ (Süddeutsche Zeitung; 26.06.2006), welches auch im Blutenburg-Theater in München von der Süddeutschen Zeitung und dem Premierenpublikum gefeiert wurde. Geschäft: Mord , Kleine Krimis und Kriminalkomödien 22.01.2021

Albtraumartig zerlegt Harris die menschliche Psyche in ihre Einzelteile. In der Dichte eines Kammerspiels verschrauben sich vermeintliche Opfer und Täter ineinander. Dabei spielt der Text geschickt mit den Klischees rund um alle, deren „Geschäft Mord“ ist – vom Kommissar über die Krimiautorin bis zur gierigen Öffentlichkeit. Zur Erleichterung darf dann mitunter auch herzlich gelacht werden. Ein überzeugendes Kriminalstück. Geschäft: Mord , Mörderisch gutes Theater 06.11.2012

14.10.17   Theater Extra e.V.   45356 Essen Premiere

11.05.12   Theater Partout   23552 Lübeck Premiere