Titania und Oberon

Eine uralte Liebesgeschichte von Ingo Sax   12D 6H 1Dek

U: Freilichtbühne Höpen, 28.08.2009, Regie: Ingo Sax

Das Herrscherpaar des Reichs der Feen, Elfen und Trolle passt nicht so richtig zusammen. Sie sind seit langem verheiratet und liegen ständig im Streit miteinander. Und das ist eigentlich kein Wunder, sie leben in zu verschiedenen Welten.
Titania, die Königin der Elfen, herrscht mit Liebe und Güte über ein Reich aus Luft und Wasser, sie hat Libellenflügel und wünscht sich nichts als ewige Harmonie. Oberon hingegen stammt aus dem Volk der Trolle, seine Elemente sind Erde und Feuer, und die sind ohne Kraft und Macht nicht zu bändigen. Wie die beiden sich gefunden haben, wird nirgendwo erzählt, sie waren wohl schon immer zusammen.
Aber offene Fragen sind für einen Dichter immer eine Herausforderung. Warum erzählt uns keiner, wie die beiden sich kennen gelernt haben und wieso sie auf die Idee kamen zu heiraten? Diese Frage ist ohnehin immer ein bisschen heikel, man stellt sie nicht gern, die Antworten könnten nämlich sehr ernüchternd sein. Aber in unserem Stück stellen wir die Frage:
"Warum haben Titania und Oberon bloß geheiratet?"
Es geht in dieser Geschichte um die Scheu vor dem Anderen, dem Unbekannten, um all die Gerüchte, die sich um Fremde ranken. Lernt man sich näher kennen, dann bleibt von den bösen Geschichten meistens nicht viel übrig. Und dann kann sich ein Paar auch über alle trennenden Grenzen hinweg finden, so wie „Titania und Oberon“.

Hochdeutsch

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Diese Komödie taucht tief ein in die Welt der Elfen und Trolle – und findet eine witzige und zeitgemäße Antwort auf die Frage nach dem Beginn einer großen Liebe. Titania und Oberon , Theater macht Schule 07.05.2013

Autor Ingo Sax schrieb diese „Sommernachtsliebe“ mit Blick auf die Gegebenheiten einer großen Freilichtbühne. Eine bilderreiche, wunderschöne Uraufführung feierte damit die Freilichtbühne Höpen. Titania und Oberon , Theater unter freiem Himmel 03.09.2014