Hoch soll er leben!

(Absalom)

Schauspiel von Zoe Kazan. Deutsch von Maria Harpner und Anatol Preissler   2D 4H 1Dek

U: Actors Theatre Louisville - im Rahmen des 33rd Humana Festival of New American Plays, 10.03.2009 - DSE: Grenzlandtheater Aachen, 4.6.2014

Der Schriftsteller-Clan Weber feiert die Veröffentlichung der Autobiografie ihres Patriarchen, und das Haus am See erwartet eine Schar illustrer Gäste. Doch die eigentlichen Highlights des Abends spielen sich am Rande der Feier, nicht auf der Tanzfläche ab. Ein erfolgsverwöhnter Vater, der seine drei Kinder nicht halb so sehr liebt wie den hochbegabten Ziehsohn, der an diesem Abend nach jahrelanger Funkstille wieder auftaucht. Eine Tochter und zwei Söhne, deren Existenzen sich aus dem Schatten des übermächtigen Vaters nicht lösen können. Ungelöste Konflikte, unerwiderte Gefühle, zurückgehaltene Emotionen - und so entblättert sich in dieser Nacht die Vergangenheit Schicht für Schicht, reißen alte Verletzungen neue Wunden. Ein Kreislauf, der sich endlos weiterdrehen und keinen der Beteiligten freigeben wird ...
Kazan schreibt in bester Tradition großer amerikanischer Familiendramen über die Brüchigkeit einer scheinbar perfekten Dynastie. Das Familien-Panorama entwickelt sich leise, unaufgeregt, fast unscheinbar und wird letztlich zu einem Strudel mit enormer Sogkraft. Grandiose Dialoge und herausragende Rollen machen dieses Stück zu einem atemberaubenden Krimi für Schauspieler und Publikum gleichermaßen. Unabhängig von einer spannenden Familiengeschichte, die sich vor der „Katze auf dem heißen Blechdach“ und anderen Klassikern der (amerikanischen) Literatur nicht zu verstecken braucht, gelingt es der Autorin mit einer für ihr Alter überraschenden Reife und Tiefe, ihre Geschichte und die Figuren behutsam zu entwickeln.

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„A promising new play“ (The New York Times; 09.05.2009) Das können wir nur unterschreiben. Wir freuen uns, Ihnen das erste Theaterstück dieser begabten amerikanischen Autorin – und nebenbei in New York hoch gehandelten Jungschauspielerin – in einer ebenso feinfühligen wie treffsicheren Übersetzung präsentieren zu können, das am 4. Juni 2014 im Grenzlandtheater Aachen seine Deutschsprachige Erstaufführung feiern wird. Überzeugend in Theaterform gegossen erzählt Zoe Kazan über das Brüchigwerden einer scheinbar perfekten Familie: Der Schriftsteller-Clan Weber feiert die Veröffentlichung der Autobiografie ihres Patriarchen, und das Haus am See erwartet eine Schar illustrer Gäste. Niemand aber rechnet nach jahrelanger Funkstille mit dem Erscheinen des einst heiß geliebten Ziehsohns des Hauses. Mit seiner Ankunft flammen verdrängte Konflikte wieder auf, Rivalitäten brechen durch, alte Verletzungen reißen neue Wunden. Ein Kreislauf, der keinen der Beteiligten wieder freigeben wird … Das Familien-Panorama entwickelt sich leise, unaufgeregt und wird letztlich zu einem Strudel von enormer Sogkraft. Grandiose Dialoge und herausragende Rollen machen dieses Stück zu einem atemberaubenden Krimi für Schauspieler und Publikum gleichermaßen. Unabhängig von einer spannenden Familiengeschichte, die sich hinter der „Katze auf dem heißen Blechdach“ und anderen Klassikern der amerikanischen Literatur nicht zu verstecken braucht, gelingt es der Autorin mit einer für ihr Alter überraschenden Reife und Tiefe, ihre Geschichte und die Figuren behutsam zu entwickeln. Die Begabung liegt wohl in der Familie: Zoe ist die Enkelin des bekannten Hollywood-Regisseurs Elia Kazan (Endstation Sehnsucht, Jenseits von Eden), Tochter des Autors und Regisseurs Nicholas Kazan und der erfolgreichen Drehbuchautorin Robin Swicord (Die Geisha, Der seltsame Fall des Benjamin Button). Hoch soll er leben! , Bestseller & Newcomer 04.02.2014

Im Juni 2014 setzte das Aachener Grenzlandtheater mit der Deutschsprachigen Erstaufführung des vielschichtigen Familiendramas einen besonderen Glanzpunkt. Das fesselnde „Psychogramm einer Familie“ (Grenzecho; 06.06.2014), in der elterliche Liebe und Aufmerksamkeit nicht gleichmäßig auf alle Kinder verteilt sind, in der sich Strukturen verfestigt haben, in der Nachkommen um ihren eigenen Platz im Leben kämpfen, kam dort hervorragend an. Zu sehen war „ein kleines, puristisches Kunstwerk, in dessen Rahmen Sprache leuchten darf … Für diese abgerundete und zentrierte Inszenierung gab es zum Schluss der Aufführung starken Beifall.“ (Grenzecho; 06.06.2014). Nach diesem mehr als gelungenen Auftakt zog im September und Oktober 2015 das Bremer Union-Theater nach, ebenfalls mit großem Erfolg. Hoch soll er leben! , Großes Schauspiel auf den Spielplan! 09.11.2016

30.09.15   UNIONTheater von 1892 e.V.   28203 Bremen Premiere

04.06.14   Grenzlandtheater Aachen   52062 Aachen Premiere