Nächste Runde geht aufs Haus! Ein Wirt und alle seine Stammgäste

Das Knaller-Kneipical von William Danne & Axel Weidemann   2H - 2 Darsteller/innen, auch spielbar mit 1 Darsteller/in in 15 Rollen - Verw.

Eigentlich ist Günnis Welt absolut in Ordnung. In seiner Eckkneipe hat er seine vollkommene Erfüllung gefunden und seine Stammgäste, alles auch Mieter in den Wohnungen über seiner Kneipe, sind ein herrlich bunter Haufen, mit dem es nie langweilig wird. Das soll sich allerdings schlagartig ändern, als der raffgierige Hausverwalter Herr Habicht mit der Kündigung aller Mietverträge vor der Tür steht, das ganze Gebäude soll luxussaniert werden. Gar keine Frage, dagegen muss man sich natürlich wehren, da sind sich alle einig. Doch Günni wird vor eine harte Wahl gestellt, als sich die neue Architektin, die mit der Umgestaltung der Wohnanlagen beauftragt wurde, als seine nie vergessene Jugendliebe Monika herausstellt. Wird Günni seine geliebte Kneipe retten? Oder bekommt seine unglückliche Jugendliebe noch eine zweite Chance? „Nächste Runde geht aufs Haus!“ bringt fünf Frauen und zehn Männer auf die Bühne. Jede Rolle könnte einzeln besetzt werden, aber wie wäre es, wenn zwei Schauspieler in mehrere Rollen schlüpfen oder sogar nur ein Schauspieler gleich alle übernimmt?

Hochdeutsch

Anmelden   um Ansichtsexemplare zu bestellen.

Personen:
2 Personen –
Zwei Schauspieler (idealerweise zwischen Ende 30 und Mitte 50) spielen:

Schauspieler 1:
GÜNNI ECKERT
- ein handfester, urtypischer Kneipenwirt
- spricht mit lokalem Dialekt (hier aus dem Ruhrpott)
- hat kein Getränk, steht hinterm Tresen
SVEN
- ein unfassbar erotischer DHL-Bote
- spricht tief und sexy, atmet erotisch an unpassenden Stellen im Satz
- trinkt: Korn
HERR VOGEL
- ein pedantischer Oberstudienrat
- spricht sehr korrekt, überdeutlich und dezidiert
- trinkt: Fernet Branca
VORZIMMERDAME
- eine vielbeschäftigte Chefsekretärin, der man nichts vormachen kann
- spricht pikiert und etwas hochnäsig
- trinkt nichts, da nur am Telefon
H.C.WUNDERBAR
- Chef einer Immobiliengesellschaft
- älterer Herr mit goldenem Herz, trotzdem immer schlecht gelaunt
- spricht zackig und bestimmt, trotz seiner älteren Stimme
- trinkt nichts, da nur am Telefon
NATALIA
- Ehefrau von Bolko
- temperamentvolle, überschwängliche Mama
- spricht mit polnischem Akzent
- trinkt: Vodka
GERD
- ein Schlagersänger
- er spricht sehr tief
- kommt vor lauter singen nicht zum trinken

Schauspieler 2:
BOLKO
- ein robuster, polnischer Bauarbeiter
- starker polnischer Akzent
- trinkt: Pils
HERR VON BÖCKMANN
- eine Bilderbuch-Tunte
- spricht nasal, tuntig und extrovertiert
- trinkt: Roséschorle
TINE
- eine naive, liebenswerte Blondine
- spricht sanft und einfältig
- trinkt: Campari-O
FRANK HABICHT
- ein fieser, unsympathischer, schleimiger Hausverwalter
- spricht mit hoher, unangenehmer Fistelstimme
- bekommt nichts zu trinken
FABIAN SCHMIDT
- ein nerdiger Star Trek-Fan
- spricht roboterhaft und monoton, wenn er nicht gerade klingonisch spricht
- trinkt: Pfefferminz-Likör
MONIKA
- Günnis Jugendliebe
- eine toughe aber auch sehr liebenswerte Architektin
- hat eine normale, weibliche und angenehme Stimme
- trinkt: Sekt mit Mirabellensirup
VERTRETER
- ein unsensibler, aufdringlicher Vertreter
- spricht ruhig, lispelt aber
- wird rausgeschmissen, bevor er trinken kann
MINDY
- eine Schlagersängerin
- sie ist sehr esoterisch
- kommt vor lauter singen nicht zum trinken

Da das Stück ursprünglich als Solo-Stück konzipiert war, steht auch eine 1-Personen-Fassung zur Verfügung.

Ein Pole, ein Schwuler und eine Blondine sitzen in einer Bar. Was sich wie ein Witz anhört, ist in Wahrheit der Auftakt zu dieser turbulenten Komödie, in der definitiv kein Auge trocken bleibt! Zwei oder mehr spielfreudige Darsteller schlüpfen in allerhand verschiedene Gäste in Günnis Eckkneipe, um gemeinsam gegen den fiesen Hausverwalter Habicht und seine Modernisierungspläne anzugehen. Um das unterhaltsame Chaos perfekt zu machen, steht dann auch noch Günnis Jugendliebe Monika in der Tür, allerdings spielt sie vorerst im falschen Team und muss erst noch überzeugt werden. Es geht also hoch her und das mit einem Funken Ernsthaftigkeit, denn bei all der Situationskomik, die sich aus den Rollenwechseln ergibt, ist die Modernisierung und der Wegfall alteingesessener Lokale doch nicht zu unterschätzen. Gekonnt weiß das Autoren Duo diesen Umstand jedoch mit einer gehörigen Portion Humor zu überspielen und bestens zu unterhalten. Übrigens: ursprünglich war dieses Stück als reines Solo-Programm geplant, das bei Interesse ebenfalls zur Verfügung steht. Nächste Runde geht aufs Haus! , Alles neu macht der … Juni? 21.04.2021