Hänsel und Gretel

Ein Weihnachtstraum in fünf Bildern von Manfred Hinrichs frei nach den Brüdern Grimm   3D 3H 3Dek - Verw.

U: Ohnsorg-Theater Hamburg, 21.11.2008

Die Geschwister Hans-Peter, genannt, Hape, und Margareta, genannt Maggy, freuen sich am Weihnachtsabend am meisten über ihr vollelektronisches Spielzeug: Playstation und Player mit den neuesten Hits. Die Mutter liest ihnen am Bett dann noch ein Märchen vor – als Relikt aus der Zeit vor der Erfindung der Hörbücher. Schnell schlafen die Kinder ein und träumen sich in das gerade gehörte Märchen hinein – und so sind sie plötzlich die armen Holzfällerkinder Hänsel und Gretel, die aus purer Not von ihren Eltern tief im Wald ausgesetzt werden und den Heimweg nicht mehr finden. Gefundenes Fressen für die Hexe, die schon lauert und ihren Raben Krefried auf die Kinder ansetzt. Auch er war mal ein verirrtes Kind, sie hat ihn verhext und er muss ihr nun Dienste erweisen. Es gelingt ihm, die Kinder zu warnen, als diese durch die Hexe gefangen werden. Und so glückt es Gretel durch eine List, die Hexe in den Ofen zu stoßen. Durch deren Tod wird Krefried erlöst und auch Hänsel entkommt seinem Käfig – und im Hexenhaus findet sich zudem ein Schatz. Die Kinder legen sich schlafen und erwachen in ihren eigenen Betten, nun wieder als Hape und Maggy – sie sind tief beeindruckt von ihrem Abenteuer der vergangenen Nacht.
Dieser Märchenfassung gelingt eine sehr geschickte Verknüpfung von modern und klassisch – von Popmusik und Oper, von Unterhaltungsmedien und Fantasie.

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