Das Wirtshaus im Spessart

Räuberpistole mit Musik von Florian Battermann nach Wilhelm Hauff   2D 6H 3Dek

U: Komödie am Altstadtmarkt Braunschweig, 13.12.2009

So lustig, wie sich das manch einer vorstellen mag, ist das Räuberleben im Jahre 1825 gar nicht: Es gibt nichts zu holen außer zwei Schmalzstullen, die Warzen-Wilhelm und Pistolen-Paule ergattern. Dann aber lockt reiche Beute: Comtesse Lieselotte und Zofe Jette landen nebst der braven Handwersburschen Felix und Gustav in der Spelunke, in der der Räuberhauptmann Rinaldo gerne mal als dralle Wirtin verkleidet seine Mannschaft kontrolliert. Lieselotte wird als Geisel genommen, jedoch rückt ihr geiziger und dauerverkaterter Oheim Balduin kein Geld heraus. Erst eine List sorgt dafür, dass sich erstens des Onkels Schatulle doch noch einmal öffnet und zweitens zwei glücklich verliebte Paare den dunklen Spessart verlassen.
In dieser witzigen Fassung findet sich Lokalkolorit und Zeitgeist des 19. Jahrhunderts munter gemischt mit aktuellen Anspielungen und einer Menge frecher und fröhlicher Frivolitäten.

Hochdeutsch

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Einen „Volltreffer“ (Tiroler Tageszeitung; Juli 2013) landete damit die Kranewitter Bühne Nasse Nach Motiven von Karl May von Jochen Bludau reith im letzten Jahr. „Das Wirtshaus im Spessart von Florian Battermann hat alles, was humorvolle Unterhaltung ausmacht: Sie ist witzig, temporeich, angenehm leicht, ein wenig Herzschmerz, musikalisch beschwingt, hinter jeder Ecke ein Kalauer, ohne avantgardistische Message der Regie, die es kopfzerbrechend zu entschlüsseln gilt.“ (ebda.) Das Wirtshaus im Spessart , Theater unter freiem Himmel 03.09.2014