Die Namen der Macht

(Imiona Wladzy)

Drei Akte von Jerzy Broszkiewicz. Deutsche Bearbeitung Karl Horst Hiller   1D 10H 3Dek

Das Stück besteht aus drei in sich abgeschlossenen Einaktern, die in verschiedenen Epochen an verschiedenen Orten stattfinden. In "Claudius", das im antiken Rom angesiedelt ist, wird die Menschlichkeit und die Freiheit durch die Ermordung ihres größten Verfechters im Keime erstickt. In "Philipp", das in Spanien zur Zeit der Inqusition spielt, wird der Mechanismus der Despotie aufgezeigt, der übrigens nicht ohne Zufälle funktioniert. Der dritte Teil, "Nummer Hundertvierzehn", stellt gewissermaßen die Endstation der uralten Forderung nach Freiheit dar. Die Gefängnismauern öffnen sich der Menschheit, der Traum von der Freiheit ist verwirklicht. Wie aber - fragt Broszkiewicz - werden die Menschen sie nutzen?

Hochdeutsch

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