Wenn es der Teufel will

Ein Stückchen Altstadt in drei Aufzügen von Hans Müller-Schlösser   4D 8H

Da hat aber einer nicht mehr alle Kannen im Schrank! Und genau das ist das Problem. Beim Bäckermeister Aloys wird renoviert. Seine Frau verkauft dem Maler Lambert ein Zinnkännchen, das auf der Anrichte vor sich hin gestaubt hat. Damit sind aber viele nicht einverstanden: weder der Großvater, dem das Ding gehört, noch die Tochter, das Lisabethchen. Die hat nämlich zwei Verehrer, den Gesellen Felix, dessen Liebesgedichte sie in der Kanne versteckt hat, aber eben auch den Lambert, der nun die Gedichte seines Nebenbuhlers davon trägt. Dass der Lambert das Kännchen beim Schuster stehen lassen würde, und dass der Schuster das Ding für Diebesgut hält und an den Stadtmusikanten Mehlbüdel weiterverschenkt, macht alles nicht gerade einfacher. Als der ziemlich verwirrte Großvater ein Gewese macht um diese Kanne, glauben alle, dass darin ein Schatz versteckt sein muss. Die gesamte Verwandtschaft tritt auf den Plan. Alles rennet, rettet, flüchtet, prügelt sich, dass es eine Freude ist. Nach vielen Verwirrungen und Verwicklungen gibt es am Schluss eine Verlobung und einen glücklichen Untermieter.

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