Die Laus im Pelz

Komödie in neun Bildern von Hans Müller-Schlösser   4D 14H - Stat.

Wenn Träume wahr werden ... Der faule Maler Schmitz hat nichts als Streit mit seiner Frau und Löcher in den Socken. Eines Tages ist es ihm zu bunt. Schon in seiner Schulzeit orakelte man, der Junge habe das Zeug zum Professor. Nun will er es wissen, und so zieht er los mit großem Tamtam und nichts auf der Naht. Bereits nach drei Tagen endet die große Reise auf der Parkbank. Von einem Tippelbruder bekommt er einen heißen Tipp: sich blöde stellen, dann gibt es Kost und Logis frei Haus. Das klappt prompt: in der Irrenanstalt kommt man ihm zwar bald auf den Trichter, aber vorsichtshalber hat man die Presse über den unbekannten Patienten informiert. Und da gibt es eine Frau, deren Mann seit sieben Jahren und dem letzten Krieg verschollen ist. Sie sieht gut aus, sie ist vermögend, und ihr Gatte ... war Professor! Maler Schmitz zieht bei ihr ein und hat bald einiges durchzustehen als Professor Nettesheim. Immer wieder gehen die Pferde mit ihm durch, und ein großes Talent fürs Lügen hat er wahrlich nicht. Aber er steht noch tapfer die Ernennung zum Ehrenbürger durch, bis er durchschaut, dass er hier zum Narren gehalten wird. Denn die nette neue Gattin braucht ihn selbst für ihre eigene kleine Intrige. Aber da hat sie ihre Rechnung ohne des Schmitzens Billa gemacht, denn die will ihren Karl zurück, ohne wenn und aber!

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