De Knickerbüdel

(Der Geizhals)

Lustspeel in dree Akten vun Peter Pflug (fri na Molière). In de Maak nahmen un in't Plattdüütsche överdragen vun Klaus Lensch   4D 6H 1Dek

NDE: Niederdeutsche Bühne Ahrensburg, November 2004

"De Knickerbüdel" ist Molières "Der Geizhals" nicht nur in der niederdeutschen Fassung, sondern auch im neuen Gewand. Die Zeit der Handlung ist in die 1960er Jahre verlegt worden, was der Geschichte eine ganz neue Charakteristik verleiht. Im Kern des Geschehens steht aber nach wie vor der Geizige. - Wieso Herr Notteboom zum Geizhals wurde? Sein Vater war ein Verschwender und darüber hinaus hat Notteboom auch noch durch Inflation und Währungsreform zweimal den Verlust des Vermögens durchgemacht. Seine beiden Kinder Ada und Alf, deren Vornamen so kurz sind, damit sie beim Unterschreiben keine Tinte verschwenden müssen, haben ihre Probleme mit dem Vater. Doch im Grunde genommen halten sie zu ihm. Die Haushälterin Frollein Schimmelpeng und der Angestellte Bockstroh sind komische Figuren, aber von wunderbar menschlicher Qualität. Gemeinsam mit Adas Verlobtem Dr. Köhler und der naiv-klugen Sekretärin Marianne vereiteln diese Menschen, dass Notteboom auf einen ganz gemeinen Schwindel hereinfällt und sein Vermögen ein drittes Mal verliert. Doch konnten Sie damit den "De Knickerbüdel" ändern? - Wohl kaum.
Ein herrlicher Komödienklassiker über menschliche Schwächen mit Anspruch, pointiertem Witz und köstlichen Figuren.

Niederdeutsch

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