Keine wott de Vatter si

(Und keiner will der Vater sein)

Lustspiel von Walter G. Pfaus. Schweizer Mundartbearbeitung Carl Hirrlinger   5D 5H 1Dek

Hochzeit im Hause Stricker. Hedy, älteste Tochter, die schon Mutterfreuden entgegensieht, heiratet ihren Franz. Man wartet auf den Bräutigam und seine Eltern, als Andrea, jüngere Schwester der Braut, vor der Haustür ein Baby entdeckt. Ein ausgesetztes Baby im Haus, und das am Hochzeitsmorgen, das kann ja nicht gut gehen. Bevor die avisierte Polizei eintrifft, stellt Mutter Stricker entsetzt eine gewisse Ähnlichkeit zwischen dem Kind und ihrem gelegentlichen Abenteuern nicht abgeneigten Gatten fest. Natürlich hängt nun der Haussegen schief. Als Hedys künftige Schwiegereltern mit dem Bräutigam eintreffen, will dessen Mutter den Frieden wieder herstellen, indem sie die Ähnlichkeit zwischen Brautvater und Baby anzweifelt, nun aber erschreckt gewisse Ähnlichkeiten zwischen ihrem Mann und der Kleinen konstatiert. Der Detektiv bringt anstatt Klärung noch mehr Ärger. Als gar noch die Braut Ähnlichkeiten zwischen ihrem künftigen Mann und dem Baby erkennen will, ist die Trauung in weite Ferne gerückt. Als letzten Rettungshalm sucht der Brautvater einen Sündenbock. Der hierzu ausgewählte Polizist wehrt sich indessen heftig, und so soll denn der Opa als Opfer herhalten. Schließlich taucht zu aller Rettung die Mutter des Kindes auf.

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