Das Geschenk des Himmels

Komödie in drei Akten von Hans Müller-Schlösser   7D 10H

Wie wird man eigentlich schwanger? Bisher musste sich die ledige Mamsell Apollina darüber keine Gedanken machen. Doch als sie von schweren Leibschmerzen heimgesucht wird und ihren Arzt konsultiert, kann dieser nur eine eindeutige Diagnose stellen: Mamsell ist schwanger. Für Apollina bricht eine Welt zusammen, weiß sie doch, was einer Frau für eine Schande droht, falls sie ein uneheliches Kind unter dem Herzen trägt. Fälschlicherweise hält sie ihren Domino-Spiel-Freund Bolderjahn für den Vater ihres Kindes, da Mamsell nicht weiß, wie Kinder wirklich entstehen. Als er ihr eine Liebeserklärung macht, verweist sie ihn aus ihrem Haus, da sie denkt, er spräche von einer anderen. Zu allem Überfluss scheinen auch alle Mitmenschen zu wissen, dass Mamsell schwanger ist, oder warum sollten alle diverse Anspielungen machen? Sie ahnt nicht, dass die Frau ihres armen Neffen Tick schwanger ist und die beiden sich von ihr eine wohltätige Spende für ihr ungeborenes Kind erhoffen, sich aber nicht trauen, sie direkt anzusprechen. So kommt es zu allerlei Missverständnissen. Monate später wird die Taufe des neugeborenen Mädchens, dem Apollönchen, gefeiert und Mamsell weiß nun, dass sie gar nicht schwanger war. Tick unternimmt einen Versuch, die Missverständnisse aufzuklären, aber alles geht schief. Alle sind viel zu begeistert vom Neuankömmling. Da erscheint Bolderjahn und kann am Ende doch noch das Herz der Mamsell für sich gewinnen.

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