Josefa und der Millionär

Lustspiel in 5 Akten von Fritz Peter Buch   6D 6H 2Dek

U: Badisches Staatstheater Karlsruhe, 25.9.1955

Josefa ist eine attraktive Witwe. Ihr Sohn Martin ist auf dem Wege zum Klaviervirtuosen, Tochter Franziska dagegen lebt munter in den Tag hinein. Der ehrgeizige angehende Arzt Robert liebt sie, doch obwohl sie diese Liebe erwidert, geht sie keine feste Bindung mit ihm ein. Da Josefa durch eine fehlgeschlagene Börsenspekulation der Verlust ihres Hauses droht, beschließt Franziska, ihrem wahren Gefühl zuwider, eine Ehe mit dem Millionär Konstantin Lärwange, der doppelt so alt ist wie sie, einzugehen. Der lebt mit seinen drei alten Tanten zusammen, die gerne an Konstantins Vermögen kämen. Konstantin versichert den habgierigen Tanten, dass seine Braut keine finanziellen Interessen hat, sondern aus sehr gutem Hause komme. Nach einer großen Auseinandersetzung zwischen Franziska und Robert kommt Konstantins ins Haus und hält um Franziskas Hand an. Josefa ist von seinem Charme angetan und sagt zu. Dann erfährt er von ihren Geldsorgen und kauft ihr kurzerhand das Haus ab, so dass alle Geldnöte erst mal erledigt sind. Wider erwarten ist Franziska davon nicht begeistert. Sie quält das schlechte Gewissen Robert gegenüber. Es kommt zu einer Aussprache zwischen Robert und Franziska, die in ein romantisches Stelldichein mündet, wobei Josefa den Liebenden etwas auf die Sprüngen helfen muss. Mit Erfolg - denn am folgenden Tag löst Franziska im Angesicht der schon gedeckten Festtafel die Verlobung, um sich nun endlich in Roberts Arme zu begeben. Als die Tanten eintreffen, kann Konstantin überraschend aber doch noch seine Verlobte präsentieren: es ist Josefa selbst.

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