Spiegel der Helena

Ein Schauspiel in 5 Aufzügen von Otto Brües   4D 4H - Stat.

Der trojanische Krieg dauert schon zehn Jahre an. Auslöser war, dass Paris die schöne Helena ihrem Gatten, dem Griechenkönig Menelaos stahl. Nun wünscht Menelaos Helenas Tod. Er beauftragt Perialtes, Helena einen Silberspiegel zu überbringen – dieser soll jedoch Helena ermorden, wenn sie selbstverliebt in den Spiegel blickt. Während Perialtes sich auf den Weg macht, geraten Menelaos und sein Bruder Agamemnon in Streit über den Sinn und Fortgang dieses Krieges. Perialtes ist unterdessen im Wohnhaus der Helena angelangt. Der junge Krieger jedoch kann sie nicht töten, weil er sich auf den ersten Blick in sie verliebt hat. Er ersticht sich vor ihren Augen. Die Nachricht von seinem Tod schürt den allgemeinen Zorn und der Krieg geht in seine entscheidende Schlacht, die die Griechen gewinnen, da sie sich mit dem hölzernen Pferd Zugang zu Troja verschafft haben. Helena wird zu Menelaos gebracht und er will sie töten, doch er bringt es nicht über sich, da er sie noch immer liebt. Als sie sich selbst richten will, hindert er sie daran. Sie lässt darauf hin das griechische Heer zusammenrufen und legt ihr Schicksal in dessen Hände. In einer Verteidigungsrede erklärt sie den Soldaten, dass sie zwar Auslöserin für diesen Krieg war, dass aber durch den Fall Trojas die Völker Asias so abgeschreckt seien, dass Griechenland sich für lange Zeit sicher vor Angriffen schätzen könne. So überzeugt sie das Heer ebenso wie Agamemnon und Menandros und kann unbehelligt an Bord des Schiffes nach Griechenland gehen.

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