Meister Andreas

Ein Lustspiel in drei Aufzügen nach Emanuel Geibels fast gleichnamiger Dichtung von Otto Brües   4D 13H - Verw.

Meister Andreas, ein fleißiger Holzschnitzer, hat sich in sein jüngstes Werk so vertieft, dass er darüber fast seine Freunde vergessen hat. Als sein Werk fertig gestellt ist, lädt er seine Freunde zu einer Versöhnungsfeier ein. Ein Besuch der jungen Silvia hält Meister Andreas bei seinen Vorbereitungen auf, sie erbittet von ihm, dem Freund ihres verstorbenen Vaters, Hilfe. Denn ihr Vormund Burckhardt will nicht in die Ehe mit ihrem geliebten Hans einwilligen. Meister Andreas, der dem Alkohol gegenüber nicht abgeneigt ist, vergisst die Feier für seine Freunde. Ärgerlich beschließen sie, Andreas einen Streich zu spielen. Der Maler Dirk gibt sich nun als Andreas selbst aus, während die Freunde dem heimgekehrten Holzschnitzer einreden, er sei der Komponist Burckhardt. Andreas ist so verwirrt, dass er schließlich auf den Streich hereinfällt. Am nächsten Morgen hält seine Verwirrung an, doch schließlich hilft ihm Burckhardts Pflegetochter Silvia, wieder zu seiner wahren Identität zu finden. Und nun dreht er den Spieß um und nutzt den Streich, um seinerseits Silvia zu helfen, was ihm auch gelingt. Am Ende dürfen sich durch Andreas' Hilfe zwei Verliebte das Jawort geben. Und selbstverständlich übernimmt Andreas die Ausrichtung des Hochzeitfestes und lädt die Festgesellschaft in sein Haus ein - darunter auch seine Freunde, denen er den Streich gerne verzeiht.

Hochdeutsch

Anmelden   um Ansichtsexemplare zu bestellen.