Der blaue Heinrich

(Der blaue Heinrich)

Schwank in 3 Akten von Otto Schwartz und Georg Lengbach. Bayerische Bearbeitung von Eva Hatzelmann   4D 5H 1Dek

Der "blaue Heinrich" ist Graf von Rabenklau, Vertreter des alten Adels, noch immer ganz in alten Traditionen und Vorurteilen lebend. Und als seine Tochter Olympia den bürgerlichen Papierfabrikanten August heiratet, ist klar: August wird gehalten wie ein Domestik, kann aber das Geld für die vollkommen verarmten Adligen zur Verfügung stellen. Aber August lässt das nicht mit sich machen. Er findet einen Weg, die Rabenklaus aus dem Schloss zu vertreiben und seine geliebte Paula zu heiraten. Da blasen die hinterlistigen Rabenklaus zum letzten Gefecht ... (Inhalt übernommen von "Der blaue Heinrich (Schwartz)")

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Ein Komödienklassiker: Der reiche Papierfabrikant Max bereut es schnell, dass er die zwar wunderschöne, aber ziemlich kühle Olympia geheiratet hat. Sie ist die Tochter des Grafen von Rabenklau-Schwindegg, der in der Ehe seiner Tochter nur einen Sinn sieht: nämlich die Sanierung seines Vermögens. Der Graf mit seinen Adelstraditionen und übermäßigen Ansprüchen macht Max das Leben zur Hölle. Den Rest gibt ihm aber das alte Familiengesetz der Adligen, nach dem laut dem Grafen, auch genannt „der blaue Heinrich“, die Ehe erst nach 300 Tagen vollzogen werden darf. Zeit für Max, die Notbremse zu ziehen. Er beschließt, das Schloss der Rabenklaus zu verkaufen, um so die lästig gewordene Familie wieder loszuwerden. In dem Fabrikanten Otto findet Max einen Käufer und in dessen Nichte Fritzi eine bezaubernde neue Frau. Das Glück scheint ihm nun hold. – Bis sich sein neuer Schwiegervater auf einer Kur spontan vermählt: mit Olympia! Das ganze Theater geht wieder von vorne los und treibt Max fast in den Wahnsinn ... Herrlich komisch, tolle Rollen! Der blaue Heinrich , Zünftige Volkskomödien 30.01.2018