Gewitter in Flakenbruch

Ein Volksstück in 3 Akten von Karlheinz Komm   4D 4H 1Dek

Das Dörfchen Flakenbruch führt eine glückliche, etwas weltferne Existenz – bis Bauer Feldmann sein Land verkaufen will, auf dem dann ein modernes Einkaufszentrum entstehen soll. Da hat Feldmann aber nicht mit der alten Emma Hugenbüttel, der Besitzerin des kleinen Kramladens, gerechnet. Sie mobilisiert eine listige, urkomische und dreiste Intrige, um die Idylle in Flakenbruch zu retten ...

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Personen:
Emma Hugenbüttel, Inhaberin eines dörflichen Kramladens, resolute Sechzigerin
Borgelt, ein rüstiger Rentner
Gerhard Wittenbrock, Lehrer, Anfang 30
Brigitte, seine Schwester, Anfang 20
Klara Feldmann, Bäuerin, eine zierliche, kleine, alte Frau Ende der 60er
Werner Feldmann, ihr Sohn, etwa 35 Jahre alt
Friedrich Karl Schreyvogel, Bundestagsabgeordneter, Ende 50
Dr. Veronika Willrich, Rechtsanwältin, Anfang 30

Schauplatz für alle drei Akte:
Emma Hugenbüttels Kramladen. In der Mitte der große Ladentisch mit Bonbondosen, Glasvitrinen usw.. Emma führt einfach alles und was sie nicht hat, das besorgt sie.
Rechts führt eine Tür zur Dorfstraße hinaus. In der linken Seitenwand ist ein Fenster. Eine weitere Türe (hinter dem Ladentisch) führt in "Emmas Privatgemächer". Dort befindet sich ein Telefon mit einer langen Schnur, die bis zum Ladentisch reicht. Man kann also ungesehen und auf der Szene telefonieren.
Vorn links steht ein Tisch mit vier Stühlen. Hier kann man sich ausruhen, erfrischen, tratschen oder Skat spielen. An der rechten Seite des Ladens, neben der Eingangstür, befindet sich die Posthalterei, die Emma auch innehat.
Alles in allem: Ein Tante-Emma-Laden, wie es ihn heute nur noch ganz selten gibt. Er muss mit größter Liebe zum Detail gestaltet sein, sodass man den typischen Geruch dieser Art Läden zu riechen glaubt. Natürlich darf die melodische Ladenklingel nicht fehlen.