Prinz Mumpelfitz

Ein Monstermärchen von Angelika Bartram   2D 2H - Verw.

U: Comedia Köln, 17.02.1991

Muromil Mumpelfitz ist ein Monsterprinz, von seinem Vater Schreckwan, dem Monsterkönig, in der Monsterburg erzogen. Und er fühlt sich sehr, sehr einsam. Er möchte viel lieber lernen, wie man einen Freund findet, als immer nur die Tricks, wie man anderen Angst einjagt. Nein, das Monsterleben ist nichts für Muromil – und deshalb macht er sich auf den Weg zu seiner Mutter im Reich der Sonnenfeen. Mit ihm geht der Menschenjunge Felix, der auch von zu Hause ausgerissen ist.

Hochdeutsch

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Es spielen:
Prinz Muromil Mumpelfitz von und zu Gruselstein,
genannt: Mumpelfitz
1. Schauspieler:
Sein Vater: Monsterkönig Schreckwan, der Schreckliche
Felix
1. Schauspielerin:
Seine Mutter: Sonnenfee Solietta
Killamur, ein Erdkobold
Kokolores Kichererbse, ein Neckgespenst
2. Schauspielerin:
Mutter von Felix
Trillefit, ein Erdkobold

„Monster dürfen keine Freunde haben!“, so sagt es das siebte Monstergesetz. Dabei wünscht sich Muromil Mumpelfitz doch nichts sehnlicher. Aber auf Anweisung seines Vaters, Monsterkönig Schreckwan, muss er lernen, fies und gemein zu sein. Als er auch noch den Monsterzahn, Schlüssel zur Monsterburg verliert, reicht es dem Vater und für Prinz Mumpelfitz beginnt eine spannende Reise zu seiner Mutter, der Sonnenfee, denn auch sie hat einen Monsterzahn. Seine Reise „durch die seltsame Welt der Menschen und das Reich spukbegeisterter Geister“ (Hamburger Wochenblatt; 03.12.2003) übersteht er mithilfe der Kinder im Publikum und findet einen Freund im Menschenkind Lotta. Um das Happy End perfekt zu machen, kann sogar sein Vater umgestimmt werden und das siebte Monstergesetz wird seinetwegen geändert, Mumpelfitz darf jetzt offiziell einen Freund haben. Dass dieses „schöne Mitspielstück für die Kleinsten über Angst, Mut, Hilfe und Freundschaft“ (Spiel & Bühne 12/2001) immer wieder das kleine und auch das große Publikum begeistert, überrascht da nicht. Vor allem für Kinder ist dieses Stück ein wirkliches Vergnügen, „sie waren fasziniert, führten mit ihren Zwischenrufen stellenweisen Regie und verwiesen die Bösewichte in ihre Schranken“ konnte man in der Rheinischen Post nach einem „weihnachtlichen Monstermärchen“ (Rheinische Post; 08.12.2008) bei den Unterfeldmäusen in Erkrath lesen. Prinz Mumpelfitz , Kleine Stücke für kleine Leute 15.06.2020