Reineke Fuchs

Ein Fuchsenleben mit Musik. Buch und Liedertexte Heinz Wunderlich. Musik Franz Josef Breuer   6D 7H - Verw.

U: Niederdeutsche Bühne Flensburg, 10.11.1979

Im Tierreich steht ein großer Tag bevor, denn König Nobel, der Löwe, hat alle seine Edlen zu einem Fest bei Hofe eingeladen. Mir großer Pracht soll der Frühling gefeiert werden. Alle sind erschienen - bis auf Reineke Fuchs. Trotz seiner sprichwörtlichen Frechheit hat er ein schlechtes Gewissen, denn kaum einen der Würdenträger hat er in letzter Zeit mit seinem Schabernack verschont. In allen kocht der Grimm über den arglistigen, schlauen Fuchs. So wird dann auch aus dem Fest ein Gerichtstag, weil sich alle bitterlich bei König Nobel über den Abwesenden beschweren. Das letzte Stündlein scheint für Reineke geschlagen zu haben, als ihn der König der Tiere zum sofortigen Tod durch den Galgen verurteilt. Aber selbst noch mit dem Strick um den Hals gibt der Listige nicht auf. Durch einschmeichende Worte erlangt er beim König einen Aufschub seiner Hinrichtung. Und betrogen und verhöhnt müssen seine Widersacher am Schluss erkennen, dass sich Reineke über sie alle erhebt. Er weiß sich die Gunst seines Herrschers zu erschmeicheln und wird in Gnaden und Ehren zum Kanzler ernannt.

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