Der Meisterdieb

Ein Stück für Kinder nach dem Märchen der Gebrüder Grimm von Barbara Könemann und Paul Vasil. Liedertexte Max Colpet. Musik von Andre Nyst   1D 8H - Stat. - Verw.

U: Gelsenkirchen, 29.11.1976

Der Tunichtgut, der das Stehlen lernen will, wird schon bei seinem ersten Versuch ertappt, gefesselt und soll nun auf offenem Marktplatz seine Züchtigung erhalten. Doch da taucht der Meisterdieb wie ein deus ex machina auf und befreit den Unglücklichen aus seiner misslichen Lage. Beide wollen daraufhin zusammen als Meister und Lehrling in die Welt ziehen. Da jedoch keiner dem in Frack und Zylinder auftetenden Gentleman glauben will, dass er ein wahrer Meisterdieb ist, soll er sein Können unter Beweis stellen. Der Graf Adular stellt ihm drei Aufgaben: er soll dem Grafen und seiner Gemahlin nachts das Laken aus dem Bett ziehen und der Gräfin ihren Ring vom Finger stehlen, zweitens soll er des Grafen Lieblingspferd entführen und drittens den Pfarrer und den Küster aus dem Pfarrhaus stehlen. Der Meisterdieb besteht seine Aufgabe mit Bravour, sein Lehrling assistiert ihm so beflissen und kunstfertig, wie er kann. Zum Schluss gibt es ein Happy End, das auch moralische Bedenken aus dem Wege räumt. Der Meisterdieb erscheint als "Zauberkünstler", sein Lehrling verspricht, fürderhin dem Stehlen zu entsagen. Die gestohlene Geige, sein erstes Diebesgut, wird ihm von der Gräfin geschenkt. Hauptmann Rumfass erhält hundert Taler Belohnung, obwohl er bei der Suche nach dem Dieb kläglich versagt hat.

Hochdeutsch

Anmelden   um Ansichtsexemplare zu bestellen.