Stephanie Miller

Dead End oder Wer sitzt denn da auf meinem Stuhl?   Mende, Frank-Thomas 3H 1Dek

Teure Edna   Mende, Frank-Thomas 2D 1Dek

Die „teure“ Edna ist tot. Und damit können sich ihre inzwischen siebzigjährigen Schwestern Maud und Mabel endlich von ihrer Autorität lösen und zu sich selber finden. Scheinbar harmlos plaudern die Damen zunächst über ihre Erinnerungen und ihre Pläne – doch immer wieder schleichen sich irritierende, andere Töne ein. Und langsam offenbart sich ein düsteres Kapitel. Das Gespräch der alten Damen zieht an, lässt nicht mehr los und steuert unaufhaltsam auf eine starke Schlusspointe zu. Ein großartiges Kammerspiel, vielschichtig, menschlich, kriminell. Teure Edna , Mörderisch gutes Theater 06.11.2012

Nachdem sie ihre große Schwester, die „teure“ Edna beerdigten, haben die zweieiigen Zwillinge Maud und Mabel nach 70 Jahren endlich Zeit, sich von der tyrannischen Autorität zu lösen und zu sich selbst zu finden. Doch obwohl eigentlich alles gut gemeint war, bleiben den beiden vor allem Verbote und Bestimmungen der Schwester in Erinnerung, die von den Eltern zur Beschützerin der anderen beiden auserkoren wurde. Als sie schließlich das Elternhaus verkaufen will, um ihren Lebensabend im Seniorenheim zu verbringen, reicht es den Schwestern und sie entschließen sich, ihr Ableben selbst in die Hand zu nehmen. An all das denkt man noch nicht, als die beiden schrulligen alten Damen zu Anfang auf einer Bank sitzen und ehrlich trauern. Erst nach und nach schleichen sich irritierende Töne ein und schließlich steuert das Gespräch der beiden unaufhaltsam auf eine zu. Eine Kriminalkomödie, „die ganz vom Gegensatz zwischen Gesagtem und Gemeinten, zwischen Tat und Täter lebt“, stellte man bei der Premiere am Boulevard Neuburg fest. Ein großartiges Kammerspiel, vielschichtig, menschlich, kriminell. Teure Edna , Kleine Krimis und Kriminalkomödien 22.01.2021

Draußen prasselt der Regen, und am Ende der titelgebenden „Sackgasse“ liegt das Haus eines alten Mannes. Dieser ist das nächste Ziel des Versicherungsvertreters Mr. Bishop, der älteren Menschen anbietet, ihre Wertsachen zu schätzen. Trotz der Warnungen im Radio, dass genau dies die Masche der jüngsten Einbruchsserie ist, lädt der alte Mann Mr. Bishop zum Tee ein. Was danach passiert, ist ein fabelhaftes Verwirrspiel, in dem es zugeht, „wie im richtigen Leben“, es wird „gelogen, betrogen – und gemordet“ (Hamburger Abendblatt, 31.05.1988). „Augenzwinkernd“, so zitty anlässlich der Aufführung im Jungen Theater Berlin, spielt das Stück „mit alten Klischees englischer Krimiliteratur“ (zitty) und genau wie die große Agatha Christie, versteht sich die Autorin „meisterhaft darauf“, so Der Tagesspiegel zu derselben Produktion. Das Publikum jedenfalls war begeistert, es gab „viel Beifall“ (Der Tagesspiegel, 05.06.1987) sowie „Blumen und Bravos“ (Der Kurier). Auch bei der Produktion des Theater Kleine Rampe in Bramfeld befand man: „Gute Unterhaltung kann zugesichert werden!“. Dead End oder Wer sitzt denn da auf meinem Stuhl? , Kleine Krimis und Kriminalkomödien 22.01.2021

Nachdem sie ihre große Schwester, die „teure“ Edna beerdigt haben, haben die zweieiigen Zwillinge Maud und Mabel nach 70 Jahren endlich Zeit, sich von der tyrannischen Autorität zu lösen und zu sich selbst zu finden. Doch obwohl eigentlich alles gut gemeint war, bleiben den beiden vor allem Verbote und Bestimmungen der Schwester in Erinnerung, die von den Eltern zur Beschützerin der anderen beiden auserkoren wurde. Als sie schließlich das Elternhaus verkaufen will, um ihren Lebensabend im Seniorenheim zu verbringen, reicht es den Schwestern und sie entschließen sich, ihr Ableben selbst in die Hand zu nehmen. An all das denkt man noch nicht, als die beiden schrulligen alten Damen zu Anfang auf einer Bank sitzen und ehrlich trauern. Erst nach und nach schleichen sich irritierende Töne ein und schließlich steuert das Gespräch der beiden unaufhaltsam auf eine starke Schlusspointe zu. Eine Kriminalkomödie, „die ganz vom Gegensatz zwischen Gesagtem und Gemeinten, zwischen Tat und Täter lebt“, stellte man bei der Premiere am Boulevard Neuburg fest. Ein großartiges Kammerspiel, vielschichtig, menschlich, kriminell. Teure Edna , Drei, zwei, eine(r) geht noch 23.05.2020

Draußen prasselt der Regen, und am Ende der namensgebenden „Sackgasse“ liegt das Haus eines alten Mannes. Dieses Haus ist das nächste Ziel des Versicherungsvertreters Mr. Bishop, der älteren Menschen anbietet, ihre Wertsachen zu schätzen. Trotz der Warnungen im Radio, dass genau dies die Masche der jüngsten Einbruchsserie ist, lädt der alte Mann Mr. Bishop zum Tee ein. Was danach passiert, ist ein fabelhaftes Verwirrspiel, in dem es zugeht, „wie im richtigen Leben“, es wird „gelogen, betrogen – und gemordet“ (Hamburger Abendblatt, 31.05.1988). „Augenzwinkernd“, so zitty anlässlich der Uraufführung im Jungen Theater Berlin, spielt das Stück „mit alten Klischees englischer Krimiliteratur“ (zitty) und genau wie die große Agatha Christie, versteht sich die Autorin „meisterhaft darauf, aus viel Spannung ein bisschen Komik und aus einem bisschen Komik viel Spannung zu filtern“, so Der Tagesspiegel zu derselben Produktion. Das Publikum jedenfalls war begeistert, es gab „viel Beifall“ (Der Tagesspiegel, 05.06.1987) sowie „Blumen und Bravos“ (Der Kurier). Abschließend befand man bei der Produktion des Theater Kleine Rampe in Bramfeld, „Gute Unterhaltung kann zugesichert werden!“. Dead End oder Wer sitzt denn da auf meinem Stuhl? , Drei, zwei, eine(r) geht noch 23.05.2020

23.04.16   Teure Edna   Theater-Verein Gut Freund 1893 e.V.   13351 Berlin-Wedding Premiere