Renate Wedemeyer

De besten Daag in mien Leeven   Pinkus, Frank 1D 1H 1Dek Niederdeutsch

Mit dien Oogen   Pinkus, Frank 1D 1H 1Dek Niederdeutsch

Op ewig jung   Pinkus, Frank 2D 2H Niederdeutsch

Rünner to'n Fluss   Pinkus, Frank 1D 1H 1Dek Niederdeutsch

Twee as Bonnie un Clyde   Müller, Tom / Misiorny, Sabine 1D 1H 1Dek Niederdeutsch

Un op eenmol is Fröhjohr   Popplewell, Jack 3D 4H 1Dek Niederdeutsch

Een wunnerbore April   Barber, Matthew / Arnim, Elizabeth von 5D 3H Niederdeutsch

Ein wunderbar spannungsreiches Duo Niederdeutsches Theater Delmenhorst meldet sich mit Komödie „Twee as Bonnie und Clyde“ zurück 586 Tage erzwungene Corona-Pause und dann so ein Neustart – die Verantwortlichen des Niederdeutschen Theaters Delmenhorst haben ein glückliches Händchen bewiesen, bei der Auswahl des Stückes, des Regisseurs und nicht zuletzt bei der Besetzung des Zweipersonenstückes. Mit einer umjubelten Premiere der Komödie „Twee as Bonnie und Clyde“ startete am Freitagabend im Kleinen Haus die Theatersaison und machte Lust auf mehr. „Twee as Bonnie und Clyde“ aus der Feder von Tom Müller und Sabine Misiorny (Niederdeutsch Renate Wedemeyer) ist eine Steilvorlage für Theatermacher, die ein Händchen für Komödie haben. Bei Profiregisseur Philip Lüsebrink durfte man darauf hoffen, dass er den schmalen Grat zwischen guter Unterhaltung und Klamauk trifft. Überraschend aber war, welch komödiantisches Talent in Gesa Schierenstedt (als Chantal) und Niklas Müller (als Manni) steckt. Die beiden jungen Akteure versuchten nicht irgendwelche Kunstfiguren zu verkörpern. Sie stellten normale Menschen dar und waren genau deshalb urkomisch. Schnell hatten Schierenstedt und Müller die Premierenzuschauer auf ihrer Seite. Dafür sorgte auch der Beginn, den Lüsebrink als Choreografie in fast völliger Dunkelheit in der Schuhlagerkulisse inszeniert hatte. Schon da bekam man einen Eindruck davon, was man noch erwarten durfte. Herrlich wie Gesa Schierenstedt die Taschenlampe gen Himmel hielt und überhaupt nicht verstand, warum sie gegen diverse Gegenstände polterte. So viel Dösigkeit musste man als Zuschauer erst einmal verdauen. Hatte Lüsebrink Schierenstedts Chantal doch in stilvolles Schwarz-Weiß gekleidet. Ganz anders als man sich eine Chantal vielleicht vorgestellt hätte. Gleiches galt für die Figur des Manni. Auch Niklas Müller kam im grauen Anzug kleidungsmäßig mit einer ordentlichen Portion Stil daher. Dieses hohe Niveau, dass zu Beginn aufgebaut worden war, hielten die Beiden bis zum überraschenden Schluss. Mit hohem Tempo feuerten sie mit großer Spielfreude eine Pointe nach der anderen ab. Wobei das Lachen der Zuschauer so manches Mal als „Nachbrenner“ kam. Erst schoss einem durch den Kopf: „Das darf doch wohl nicht wahr sein!“, und dann musste man unweigerlich lachen. Schierenstedt zelebrierte regelrecht die unglaubliche Naivität ihrer Figur Chantal, die sie aus vollem Herzen überzeugt immer wieder mit dem Satz: „Ich bin doch nicht blöd“ krönte. Erstaunlich dabei, dass es ihr gelang, die Heulattacken nicht albern wirken zu lassen und die Szenen, in denen Chantal unerwartete Geistesblitze offenbarte, zu echten Höhepunkten herauszuarbeiten. Auch Müller gab dem Affen richtig Zucker. Er glaubte als geborener Macho die Fäden des Geschehens jederzeit in der Hand zu haben und bildete so mit Schierenstedt ein wunderbar spannungsreiches Duo. Während Manni mehrere „totsichere“ Pläne zum Ausrauben einer Bank entwarf, kamen ihm immer wieder entweder Chantal, eine andere Räubergang oder einfach das Leben in die Quere. Unterstützt wurde das hervorragende Spiel der Beiden durch gute Regieideen. So untermalte Lüsebrink romantische Szenen mit Musik von Mantovani und rosafarbenem Licht. „Wenn schon, denn schon“, meinte der Profi grinsend. War Gangstermusik gefragt, hatte er sich für Melodien aus dem Musical „Bonnie und Clyde“ entschieden. Über weite Strecken waren es eher die kleinen Feinheiten, die ins Auge fielen, beim furiosen Ende verlangte der gebürtige Bremer seinen jungen Schauspielern mit einem „Schuhkartonballett“ dann noch einmal volle Konzentration ab. „Das haben wir am meisten geprobt“, verriet ein sichtlich zufriedener Philip Lüsebrink nach der Premiere. Außerdem zeigte er sich sehr erfreut darüber, dass die Verantwortlichen des Niederdeutschen Theaters Delmenhorst sich als Besetzung für zwei junge Akteure entschieden hatten. „Für diese Naivität, die Chantal und Manni an den Tag legen, braucht man eine gewisse Jugend“, sagte Lüsebrink. Nötig ist darüber hinaus große Schauspielqualität und die bewiesen Gesa Schierenstedt und Niklas Müller mit scheinbar müheloser Leichtigkeit über die gesamte Spielzeit. Dafür wurden sie am Ende zurecht mit langanhaltendem Applaus belohnt. Twee as Bonnie un Clyde Niederdeutsches Theater Delmenhorst, Delmenhorster Kurier 11.10.2021

Ende einer langen Durststrecke Mit „Twee as Bonnie un Clyde" hat das NTD im Kleinen Haus wieder eine Premiere gefeiert - nach 568 Tagen Corona-Pause „Wir wollen ein unterhaltsames Stück bieten, die Zuschauer sollen sich amüsieren, denn es hat in den vergangenen Monaten wenig zu lachen gegeben.“ So formuliert Dirk Wieting, Bühnenleiter des Niederdeutschen Theaters Delmenhorst (NTD), die Erwartungen an das erste Stück nach rund anderthalb Jahren Spielpause. Um es gleich vorneweg zu nehmen: Das Konzept ist aufgegangen, die Besucher verlebten nicht nur einen ausgesprochen vergnüglichen Abend, sondern auch einen Theaterbesuch „wie früher". Durch die sogenannte 2G-Regel - nur Geimpfte und Genesene haben Zutritt zum Kleinen Haus - fielen sämtliche Coronabeschränkungen weg. Keine Masken, keine Abstände, dafür Getränkeausschank im Foyer: ein Theaterabend, wie ihn sehr viele lange vermisst haben. Umso bedauerlicher ist daher die Tatsache, dass zur Premiere von „Twee as Bonnie un Clyde“ nicht einmal die Hälfte der Plätze im Saal besetzt waren. Alle, die doch gekommen waren, bekamen unterhaltsame 70 Minuten geboten, die stellenweise zum Kaputtlachen waren. Der Inhalt der Komödie aus der Feder von Tom Müller und Sabine Misiorny ist schnell erzählt: Manni und Chantal brauchen Geld, um in die USA zu kommen - genauer gesagt nach Las Vegas. Den einen locken die einarmigen Banditen, die andere die Hochzeitskapellen. Was liegt da näher, als eine Bank zu überfallen? Der Plan ist im Prinzip gut, aber mit der Umsetzung hat das Gaunerpärchen seine liebe Not. „Wir wollen eine Art Corona-Light-Stück mit einem möglichst kleinen Ensemble zum Wiedereinstieg auf die Bühne bringen“, sagt Dirk Wieting. Das bedeutet für die beiden Hauptdarsteller Gesa Schierenstedt und Niklas Müller Schwerstarbeit von der ersten bis zur letzten Minute, denn Zeit zum Verschnaufen bleibt ihnen nicht. Sie stehen die gesamte Spieldauer über auf der Bühne. Anstrengung ist den beiden allerdings nicht anzumerken, das Duo agiert mit viel Leichtigkeit und Spielfreude, die Dialoge sitzen, das Mienenspiel ist großartig. Niklas Müller mimt den Manni als „Mann von Welt“, als Macher mit Plan und Durchblick im grauen Anzug. Er sieht sich quasi als Clyde der norddeutschen Tiefebene, für den ein Bankraub eine Art Fingerspiel wäre, hätte er nicht Freundin Chantal an seiner Seite. Die ist zwar herzensgut, aber eben keine Bonnie, da sie weder mit übermäßiger Intelligenz ausgestattet ist noch mit der Fähigkeit, Stadtpläne zu lesen oder zuverlässig rechts und links zu unterscheiden. Besonders großartig agiert Gesa Schierenstedt, als sie ihrem Manni statt der gestohlenen Geldsumme Fertiggerichte, Kaffee und Klopapier auftischt, weil sie leider während des Überfalls den Beute-Beutel mit der Aldi-Tüte einer Bankkundin verwechselt hat. Verdienten Szenenapplaus bekommt sie für die heruntergeratterte Wiedergabe der Anfahrtsroute zum Tatort. Wie der große Gaunerspaß ausgeht, bleibt natürlich ein Geheimnis, nur so viel sei verraten: Die Sache mit dem Banküberfall gelingt zumindest Manni und Chantal nie. Aber manchmal helfen ja auch Zufall und Glück. Und der Grundsatz, der nie falsch ist, auch nicht bei Verbrechen aller Art: „Mitdenken lohnt sik!“ Inszeniert hat die Komödie der Gastregisseur Philip Lüsebrink aus Hamburg, der bereits mehrere niederdeutsche Stücke in Delmenhorst auf die Bühne gebracht hat. Twee as Bonnie un Clyde Niederdeutsches Theater Delmenhorst, Delmenhorster Kreisblatt 11.10.2021

Kurzweilige Komödie begeistert Umjubelte Premiere des niederdeutschen Stücks „Twee as Bonnie un Clyde“ 586 Tage erzwungene Pause und dann so ein Neustart – die Verantwortlichen des Niederdeutschen Theaters Delmenhorst haben ein glückliches Händchen bei der Auswahl des Stückes, des Regisseurs und nicht zuletzt bei der Besetzung des Zweipersonenstückes bewiesen. Mit einer umjubelten Premiere der Komödie „Twee as Bonnie un Clyde“ startete am Freitagabend im Kleinen Haus die Theatersaison und machte Lust auf mehr. „Twee as Bonnie un Clyde“ aus der Feder von Tom Müller und Sabine Misiorny (Niederdeutsch Renate Wedemeyer) ist eine Steilvorlage für Theatermacher, die ein Händchen für Komödie haben. Bei Profiregisseur Philip Lüsebrink durfte man darauf hoffen, dass er den schmalen Grat zwischen guter Unterhaltung und Klamauk trifft. Überraschend aber war, welch komödiantisches Talent in Gesa Schierenstedt (als Chantal) und Niklas Müller (als Manni) steckt. Die beiden jungen Akteure versuchten nicht irgendwelche Kunstfiguren zu verkörpern. Sie stellten normale Menschen dar und waren genau deshalb urkomisch. Schnell hatten Schierenstedt und Müller die Premierenzuschauer auf ihrer Seite. Dafür sorgte auch der Beginn, den Lüsebrink als Choreografie in fast völliger Dunkelheit in der Schuhlagerkulisse inszeniert hatte. Schon da bekam man einen Eindruck davon, was man noch erwarten durfte. Herrlich wie Gesa Schierenstedt die Taschenlampe gen Himmel hielt und überhaupt nicht verstand, warum sie gegen diverse Gegenstände polterte. So viel Dösigkeit musste man als Zuschauer erst einmal verdauen. Hatte Lüsebrink Schierenstedts Chantal doch in stilvolles Schwarz-Weiß gekleidet. Ganz anders als man sich eine Chantal vielleicht vorgestellt hätte. Gleiches galt für die Figur des Manni. Auch Niklas Müller kam im grauen Anzug kleidungsmäßig mit Stil daher. Dieses hohe Niveau, dass zu Beginn aufgebaut worden war, hielten die Beiden bis zum überraschenden Schluss. Mit hohem Tempo feuerten sie mit großer Spielfreude eine Pointe nach der anderen ab. Twee as Bonnie un Clyde Niederdeutsches Theater Delmenhorst, NOZ 09.10.2021

Garantiert zwerchfellerschütternd sind die Helden dieser Zwei-Personen-Komödie alias Möchtegern-Gangster Manni und Chantal, die kein Fettnäpfchen auslassen auf der Jagd nach ihrem Traum vom schnellen Geld, Hochzeit in Las Vegas und einem sorgenfreien Leben in Saus und Braus. Der Plan ist eigentlich einfach: Eine Bank ausrauben und sich dann schnell absetzen. Doch die Durchführung bringt die beiden Dilettanten immer wieder ins Straucheln. Denn mit blickdichten Strumpfmasken sieht es sich nicht gut, und die Plastikeinkaufstüten mit dem Geld kann man schon mal mit dem Einkauf der Kundin verwechseln. Straßenkarten lesen können wäre auch von Vorteil … Twee as Bonnie un Clyde , Dree, twee, een - geiht los! 04.06.2020

Urkomisch und warmherzig: Karsten weiß gar nicht, wie ihm geschieht. Erst zieht seine Frau wütend aus dem gemeinsamen Camping-Zelt aus und teilt ihm mit, dass er seinen Urlaub nun ohne sie verbringen kann, dann zieht plötzlich die temperamentvolle Anke bei ihm ein. Denn auch sie wurde von ihrem Partner verlassen. Allerdings hat der das gemeinsame Zelt auch mitgenommen. Während der ordnungsliebende Karsten noch versucht, sich zu sortieren, will sich Anke keinesfalls den Urlaub verderben lassen und versucht, den biederen Karsten mit ihrer Lebenslust anzustecken. Natürlich lassen ein pointenreicher Schlagabtausch und herrlich komische Situationen nicht lange auf sich warten. Doch Pinkus versteht es, der Komödie in stilleren Momenten anrührende Augenblicke ehrlichen Gefühls zu geben, die Figuren aus ihrem Klischee zu heben – und das Publikum auf eine ebenso amüsante wie emotionale Reise mitzunehmen. Rünner to'n Fluss , Dree, twee, een - geiht los! 04.06.2020

Die perfekte Mischung aus nachdenklichen und umwerfend komischen Momenten gelingt Frank Pinkus auch in dieser wunderbaren Zwei-Personen-Komödie: Mit dien Oogen , Dree, twee, een - geiht los! 04.06.2020

Bei ihrer ersten Begegnung in der 1. Schulklasse können sich Anna und Klaus nicht gerade gut leiden. Auch beim Tanzkurs nicht wirklich, oder zu der Zeit, als Klaus bei der Bundeswehr dient. Dennoch führt das Schicksal sie immer wieder zusammen. Sie treffen sich zufällig vor der Sauna, in der Geisterbahn, sogar in Annas Hochzeitsnacht. Und ohne, dass sie es merken, entwickelt sie über die Zeit eine tiefe Zuneigung, die nur ein Happy End zulässt. Doch das müssen die beiden erst selbst verstehen. Und der Weg dahin ist sehr komisch! Autor Frank Pinkus wählt einen geschickten dramaturgischen Kniff, um die ungewöhnliche Liebesgeschichte von Anna und Klaus „auf pointiert amüsante Weise zu erzählen“ (Ruhrnachrichten; 05.02.2018 / Lange und Veith GbR). Beide sind nämlich verheiratet und müssen ihren Partnern Rede und Antwort stehen. Denn sie wurden dabei gesehen, wie sie sich innig umarmten. Die Rolle der jeweiligen Partner streift der Autor dabei ganz lässig dem Publikum über, das über die Rechtfertigungen und Erzählungen der beiden Protagonisten das zarte Pflänzchen Liebe langsam wachsen sieht. Aufgelockert durch viel Wortwitz und urkomische Slapstick-Szenen schafft diese romantische Komödie ein ungewöhnliches Theatererlebnis, an das sich das Publikum noch lange gerne erinnert. De besten Daag in mien Leeven , Dree, twee, een - geiht los! 04.06.2020

Gabi Heiden steht mitten im Leben. Doch sie hat genug davon, erfolgreich und verlässlich zu sein – aufregend will sie sein, begehrenswert und lebensfroh. Passend zu diesem Entschluss platzen gleich drei Männer in ihr Leben: Der Casanova Bernhard Brinks, der draufgängerische Thomas Lehnert und der schüchterne Robert Olpers. Wird Gabi in all dem Trubel von Dessous, Partys und Dates zu sich selbst – und zur wahren Liebe – finden? Intelligent, anrührend und zugleich sehr amüsant arbeitet die Komödie mit Klischees, Rollenbildern und dem typisch menschlichen Fluchtverhalten. Denn keiner ist in diesem Reigen der Verführung und Verwandlung der, der er sein möchte oder zu sein scheint. Und bis Gabi ihr glückliches Ende erlebt, machen sie und die Zuschauer noch manche überraschende Entdeckung … Diese abwechslungsreiche Geschichte aus der bewährten Feder des Briten Popplewell gibt es jetzt ganz neu auf Niederdeutsch. Un op eenmol is Fröhjohr , Plattdeutsche Erfolgsstücke 09.06.2014

Manni und Chantal alias Bonnie und Clyde träumen vom großen Geld, Heirat in Las Vegas, Rente in Südamerika. Dafür muss aber erst mal eine Bank geknackt werden. Ein Kinderspiel! Zumindest, wenn die Beifahrerin auf der Flucht Straßenkarten lesen könnte und nicht ständig rechts und links verwechselte. Dass sie schließlich in einem ehemaligen Schuhlager landen, ist noch das geringste Übel für die Möchtegern-Ganoven. Viel schlimmer ist, dass Chantal anstatt der Beute die Einkaufstüte einer Bankkundin mitgenommen hat. Also muss ein neuer Versuch gestartet werden, doch die Tücke liegt im Detail: sprich – in einem enormen Umweg zur Bank, einer plötzlich geballten Konkurrenz weiterer Bankräuber, blickdichten Strumpfmasken und einem leeren Tank. Trotz umfangreicher Generalproben scheitern auch die nächsten Versuche, ans große Geld zu kommen. Dass schließlich zumindest für Chantal ein Happy End in Sicht ist, verdankt sie natürlich eher dem Zufall als ihrer Intelligenz. „Zwei wie Bonnie und Clyde“ ist wahrlich eine Tour de Force für die Lachmuskeln, ein groteskes Abenteuer, bei dem ein Gag den nächsten jagt und die Lage für Manni und Chantal immer verzwickter und verrückter wird. Immer wieder biegt sich das Publikum vor Lachen, wenn es das dilettantische Gaunerpärchen auf seiner pannenreichen Jagd nach dem großen Geld begleitet. Klappt das mit der Kohle auch nicht, so gelingt ihnen zumindest ein Überfall meisterhaft: der auf die Lachmuskeln! Und der ist auf Platt nicht minder vehement. Zuletzt war diese Slapstick-Komödie auf Niederdeutsch an der NDB Lübeck und bei der Theatergruppe Westerburg erfolgreich. Twee as Bonnie un Clyde , Plattdeutsche Erfolgsstücke 09.06.2014

Wenn man mitten im Urlaub auf einem Campingplatz von seinem Ehepartner verlassen wird, kann das ärgerlich werden – oder so amüsant wie in dieser Zwei-Personen-Komödie: Sie treffen sich auf einem Campingplatz in Südfrankreich. Die Vorzeichen sind denkbar ungünstig: Beide sind soeben von ihren Ehepartnern verlassen worden. Aber während für Karsten klar ist, dass der Urlaub damit mehr oder weniger beendet ist, lässt sich Anke die „schönsten Wochen des Jahres“ nicht vermiesen: Kurzerhand zieht sie mit Sack und Pack zu Karsten ins Zelt, ohne dessen Zustimmung überhaupt abzuwarten. Aber wie sollen so unterschiedliche Menschen miteinander auskommen? Haben sie überhaupt etwas gemeinsam? Da ist Karsten, der biedere Standesbeamte mit durchaus ausgeprägter Selbstironie, für den Ordnung das halbe Leben ist und der doch weiß, dass ihm zum „richtigen Mann“ noch einiges fehlt … Und da ist Anke, die temperamentvolle, dominante Busfahrerin, die ein knappes Dutzend Studiengänge begonnen hat und die immer zu wissen scheint, wie der Hase zu laufen hat, und die Geschichten erzählen kann, von denen sich Karsten bereitwillig faszinieren lässt. Und es gibt noch sehr viel mehr, was sie verbindet … Eine Komödie mit zwei Charakteren, die so unterschiedlich sind, dass immer wieder die (komödiantischen) Fetzen fliegen, die sich aber in den stilleren Momenten doch näherkommen. Ein schneller, pointenreicher Dialog mit Augenblicken des ehrlichen Gefühls, der das Publikum zu einer emotionalen, amüsanten Reise einlädt! Dieses „schöne, lustige Stück um die Liebe“ (Holsteinischer Courier; 08.11.2013) kommt immer wieder hervorragend an. So zum Beispiel bei der Niederdeutschen Bühne Neumünster, wo es hieß: „Herrlich komisch. Das ist der Reiz dieser fein gewobenen Komödie von Frank Pinkus: Das Stück bietet einen komödiantischen Schlagabtausch, wenn Anke und Karsten sich ihre geplatzten Lebensträume um die Ohren hauen, aber es ist auch hintergründig. “ (ebda.) Auch an der Flensburger Niederdeutschen Bühne lag man mit „Rünner to’n Fluss“ genau richtig: „Einen spritzigeren und unterhaltenderen Start in die neue Spielzeit hätte die Niederdeutsche Bühne Flensburg nicht wählen können … allerbestes Vergnügen. Herzhafte Lacher, dazu ein fast dauerndes leise genüssliches Glucksen im Publikum“ (Flensburger Tageblatt; 13.09.2010), kurz: genau das, was man sich wünscht. Nicht zuletzt freute man sich als Gast der Schleswiger Speeldeel über „tiefgründigen Humor und Augenblickskomik“ (Schleswiger Nachrichten; 21.10.2013). Rünner to'n Fluss , Plattdeutsche Erfolgsstücke 09.06.2014

Titania, genannt Tanne, ist eine außergewöhnliche Frau. Als Opernsängerin hat sie triumphale Erfolge gefeiert, und sie hat den Zeitpunkt für ihren Rückzug von der Bühne selbst gewählt. Als Künstlerin ist Tanne sich immer treu geblieben in ihrer Suche nach Ehrlichkeit und Ernsthaftigkeit. Und das hat sich mit dem Ende ihrer Karriere nicht geändert. Sie scheint die Gabe zu haben, ihr Gegenüber zu durchschauen, den Dingen auf den Grund zu gehen. Werner dagegen möchte am liebsten sein wahres Alter verleugnen, zur Not eben mit Hilfe seiner jungen Freundin Gaby, bei deren Lebenstempo er allerdings reichlich außer Puste gerät, kein Wunder, ist sie doch erst 30 und damit gerade einmal halb so alt wie er. Werners bester Freund Tom scheint da mit seinem Alter weniger zu hadern, doch ist er deshalb glücklicher? Eines wird Tanne, Werner und Tom im Laufe ihres Miteinanders klar: Sie haben ein Recht auf Leben. Ein Recht auf Jung-Sein. Und ein Recht auf Liebe … Eine sensibel-komödiantisch entwickelte Liebesgeschichte für nicht zu junge Schauspieler, die nun auch auf Niederdeutsch zur Verfügung steht! Op ewig jung , Plattdeutsche Erfolgsstücke 09.06.2014

Anna lebt ein ganz normales Leben. Denkt sie jedenfalls. Sie ist erfolgreiche Anwältin, alles geht seinen geordneten Gang. Sie zieht sich immer wieder in ihre Zweitwohnung zurück, um in Ruhe arbeiten zu können, während ihr geschiedener Mann und ihre Mutter sich um die Kinder kümmern. Anna hat ihr Leben im Griff. Bis zu dem Abend, an dem es an ihrer Tür klingelt und Karl vor der Tür steht. Karl ist anders. Manche würden sagen: verrückt. Weil er sein Leben lang immer bei seiner Mutter auf einer Hallig verbracht hat und nie etwas anderes kennen gelernt hat. Als seine Mutter starb, hat man ihn in ein Heim gesteckt. Eingesperrt. Aber Karl möchte frei sein, möchte sein eignes Leben leben. Nach anfänglicher Distanz sieht Anna in Karl einen „Fall“, und sie beschließt, ihn vor Gericht zu verteidigen und ihm seine Freiheit zu verschaffen, ohne sich über die Konsequenzen Gedanken zu machen. Aber mit Karl ist das gar nicht so einfach, denn der sieht die Welt anders als andere. Und mit der Zeit lernt Anna, dass das Leben mit seinen Augen betrachtet gar nicht so übel und so „verrückt“ ist, wie es zunächst den Anschein hatte … Schritt für Schritt entwickelt der Autor in ebenso nachdenklichen wie komödiantischen Szenen zwei Biographien, die auf den ersten Blick so gar nichts miteinander zu tun hatten – aber im Laufe des Stücks könnte aus Anna und Karl ein ganz und gar verrücktes Paar werden! „Nachhaltigen Eindruck“ (Nordwest-Zeitung; 22.10.2012) machte diese sensible Komödie an der NDB Varel, „die von der ersten bis zur letzten Minute unter die Haut ging“ (ebda.). So lautete das Fazit des Friesländer Boten (27.10.2012) auch: „Hingehen, anschauen und sich einen niveauvollen und zugleich einen unterhaltsamen Theaterabend gönnen. Das Zwei-Personenstück lebt von feinsinnigem Humor und Dialogen, die nicht nur ins Herz, sondern auch in die Seele gehen.“ Ähnlich begeistert gab man sich nach den Aufführungen der NDB Flensburg angesichts dieses „Theater-Leckerbissens, in dem Lachen und Weinen, Fröhlichkeit und Spannung in der jeweils richtigen Dosis enthalten sind“. Die Bühne wurde demnach „völlig zu Recht mit stehenden Ovationen bedacht“ (Zitate: Flensborg Avis; 10.09.2013). Kurz: Ein Stück „von großer Tiefe und anregender Wahrheit“ (Flensburger Nachrichten; 09.09.2013). Mit dien Oogen , Plattdeutsche Erfolgsstücke 09.06.2014

Klaus und Anna müssen ihren Ehepartnern Rede und Antwort stehen, denn sie sind miteinander am letzten Sonnabend gesehen worden. Was ist zwischen ihnen gewesen? Und während die beiden Protagonisten dem Publikum (das in die Rolle der jeweiligen Ehegatten tritt) Rede und Antwort stehen, entwickelt sich auf der Bühne die Geschichte einer fast lebenslangen Freundschaft – auch wenn es anfangs gar nicht so aussah. Klaus und Anna treffen sich immer wieder, in der Schule, beim Tanzkurs, als Klaus bei der Bundeswehr ist, beim Aerobic-Training, in Annas Hochzeitsnacht, vor der Sauna, in der Geisterbahn. Die Vorzeichen dieser Treffen sind selten günstig – und doch entwickelt sich, von beiden unbemerkt, eine Freundschaft, die stärker und stärker wird – und am Ende nur ein Happy End zulässt … Diese kleine Komödie mit zahlreichen urkomischen Slapstick-Szenen, aber auch sehr gefühlvollen Momenten ist ein gefundenes Fressen für zwei Komödianten! „Ein Genuss an Witz und Esprit ist dieser rasante Szenenreigen“, preist die Wilhelmshavener Zeitung am 18.03.2013 das Stück, nachdem das Publikum im Wilhelmshavener Theater am Meer „spontan zu stehenden Ovationen aufgesprungen“ (ebda.) war. Ein „echter Knüller“ (NWZ online; 22.03.2012; NDB Wilhelmshaven), der sein Publikum immer wieder begeistert. De besten Daag in mien Leeven , Plattdeutsche Erfolgsstücke 09.06.2014

23.10.21   Twee as Bonnie un Clyde   Niederdeutsches Theater Delmenhorst   27749 Delmenhorst

24.10.21   Twee as Bonnie un Clyde   Niederdeutsches Theater Delmenhorst   27749 Delmenhorst

19.11.21   Twee as Bonnie un Clyde   Niederdeutsches Theater Delmenhorst   27749 Delmenhorst

19.11.21   Rünner to'n Fluss   Niederdeutsches Theater Braunschweig e.V.   38114 Braunschweig Premiere

20.11.21   Twee as Bonnie un Clyde   Niederdeutsches Theater Delmenhorst   27749 Delmenhorst

20.11.21   Rünner to'n Fluss   Niederdeutsches Theater Braunschweig e.V.   38114 Braunschweig

20.11.21   Rünner to'n Fluss   Niederdeutsches Theater Braunschweig e.V.   38114 Braunschweig

21.11.21   Rünner to'n Fluss   Niederdeutsches Theater Braunschweig e.V.   38114 Braunschweig

21.11.21   Rünner to'n Fluss   Niederdeutsches Theater Braunschweig e.V.   38114 Braunschweig

04.12.21   Twee as Bonnie un Clyde   Niederdeutsches Theater Delmenhorst   27749 Delmenhorst

05.12.21   Twee as Bonnie un Clyde   Niederdeutsches Theater Delmenhorst   27749 Delmenhorst

15.01.22   Twee as Bonnie un Clyde   Niederdeutsche Bühne "Waterkant" Bremerhaven   27568 Bremerhaven Premiere

30.04.22   De besten Daag in mien Leeven   Niederdeutsche Bühne "Waterkant" Bremerhaven   27568 Bremerhaven Premiere

08.10.21   Twee as Bonnie un Clyde   Niederdeutsches Theater Delmenhorst   27749 Delmenhorst Premiere

05.09.20   Mit dien Oogen   Theater am Meer   26382 Wilhelmshaven Premiere

29.08.20   Twee as Bonnie un Clyde   Ohnsorg-Theater GmbH   20354 Hamburg Premiere

24.01.20   Twee as Bonnie un Clyde   Niederdeutsche Bühne Brake   26919 Brake Premiere

22.01.19   Twee as Bonnie un Clyde   Fritz-Reuter-Bühne am Mecklenburg. Staatstheater   19055 Schwerin Premiere

10.03.18   Mit dien Oogen   Niederdeutsche Bühne Preetz e.V.   24211 Preetz Premiere

23.09.16   Twee as Bonnie un Clyde   Niederdeutsche Bühne Neumünster   24534 Neumünster Premiere

04.03.16   Un op eenmol is Fröhjohr   Theatergruppe Bürgerverein Stuvenborn-Sievershütten-Hüttblek e.V.   24641 Stuvenborn Premiere

28.11.15   Twee as Bonnie un Clyde   Niederdeutsche Bühne Flensburg   24937 Flensburg Premiere

11.11.15   Twee as Bonnie un Clyde   Plattdütsch Theatergrupp Eckernför   24340 Eckernförde Premiere

09.05.15   De besten Daag in mien Leeven   Niederdeutsche Bühne Sülfmeister e.V.   21335 Lüneburg Premiere

07.11.14   Op ewig jung   Niederdeutsche Bühne Neumünster   24534 Neumünster Premiere

31.10.14   Rünner to'n Fluss   Niederdeutsche Bühne Kiel   24116 Kiel Premiere

03.10.14   Twee as Bonnie un Clyde   Speeldeel von' n Heimatverein Oberneeland e.V.   28355 Bremen Premiere

24.01.14   Twee as Bonnie un Clyde   Theatergruppe Westerburg   26197 Großenkneten-Huntlosen Premiere

15.11.13   Rünner to'n Fluss   Niederdeutsche Bühne Neumünster   24534 Neumünster Premiere

19.10.13   Rünner to'n Fluss   Schleswiger Speeldeel   24837 Schleswig Premiere

03.10.13   Twee as Bonnie un Clyde   Niederdeutsche Bühne Lübeck e.V.   23552 Lübeck Premiere

07.09.13   Mit dien Oogen   Niederdeutsche Bühne Flensburg   24937 Flensburg Premiere

16.03.13   De besten Daag in mien Leeven   Theater am Meer   26382 Wilhelmshaven Premiere

14.02.13   Rünner to'n Fluss   NDB Ahrensburg "Stormarner Speeldeel" e.V.   22927 Ahrensburg Premiere

18.01.13   Rünner to'n Fluss   NDB Friesenbühne   26725 Emden Premiere

19.10.12   Mit dien Oogen   Niederdeutsche Bühne Varel e.V.   26316 Varel Premiere

13.04.12   Twee as Bonnie un Clyde   Niederdeutsche Bühne Preetz e.V.   24211 Preetz Premiere

15.10.11   Twee as Bonnie un Clyde   Niederdeutsche Bühne Süsel   23701 Süsel Premiere

09.09.11   Rünner to'n Fluss   Niederdeutsche Bühne Flensburg   24937 Flensburg Premiere

11.09.10   Rünner to'n Fluss   Niederdeutsche Bühne Flensburg   24937 Flensburg Premiere

22.04.09   De besten Daag in mien Leeven   Fritz-Reuter-Bühne am Mecklenburg. Staatstheater   19055 Schwerin Premiere

17.05.08   De besten Daag in mien Leeven   Niederdeutsche Bühne Flensburg   24937 Flensburg Premiere