Fritz Peter Buch

Der Autor Fritz Peter Buch wurde 1894 in Frankfurt an der Oder geboren. Nach dem Studium der Literatur und Kunstgeschichte wurde er 1921 von Max Reinhardt als Dramaturg an das Deutsche Theater Berlin engagiert. 1924 bis 1933 war er Oberspielleiter am Schauspielhaus Frankfurt am Main, daneben inszenierte er als Gast in Berlin, am Wiener Burgtheater, in Leipzig, Düsseldorf und München. Von 1934 bis 1945 schrieb und inszenierte er eine Reihe von Filmen. Nach einem Zwischenspiel als Regisseur des literarischen Kabaretts "Die Hinterbliebenen" kehrte er 1948 mit Gastinszenierungen an österreichischen und deutschen Bühnen ans Theater zurück und war seit 1957 Oberspielleiter am Theater der Freien Hansestadt Bremen.
Neben seiner Regie- und Filmtätigkeit schrieb Fritz Peter Buch eine Reihe von Schauspielen, Komödien und Kindermärchen, die weite Verbreitung fanden, und von denen einige auch verfilmt wurden.
Über die Entstehung seiner Komödie "Ein ganzer Kerl" schrieb Fritz Peter Buch Folgendes: "Da geschah es eines Tages, dass ich mich in eine junge Schauspielerin verliebte. Ich hatte weder Geld noch Stellung einzusetzen, Karriere hatte sie schon ohne mich gemacht. Also blieb mir nur ein Weg, meine Konkurrenten aus dem Felde zu schlagen. Ich schrieb ein Stück für sie, mit einer Rolle, die ihr wie angegossen saß. Sie nahm die Widmung an und spielte die Uraufführung am mehr anzeigen

Der Autor Fritz Peter Buch wurde 1894 in Frankfurt an der Oder geboren. Nach dem Studium der Literatur und Kunstgeschichte wurde er 1921 von Max Reinhardt als Dramaturg an das Deutsche Theater Berlin engagiert. 1924 bis 1933 war er Oberspielleiter am Schauspielhaus Frankfurt am Main, daneben inszenierte er als Gast in Berlin, am Wiener Burgtheater, in Leipzig, Düsseldorf und München. Von 1934 bis 1945 schrieb und inszenierte er eine Reihe von Filmen. Nach einem Zwischenspiel als Regisseur des literarischen Kabaretts "Die Hinterbliebenen" kehrte er 1948 mit Gastinszenierungen an österreichischen und deutschen Bühnen ans Theater zurück und war seit 1957 Oberspielleiter am Theater der Freien Hansestadt Bremen.
Neben seiner Regie- und Filmtätigkeit schrieb Fritz Peter Buch eine Reihe von Schauspielen, Komödien und Kindermärchen, die weite Verbreitung fanden, und von denen einige auch verfilmt wurden.
Über die Entstehung seiner Komödie "Ein ganzer Kerl" schrieb Fritz Peter Buch Folgendes: "Da geschah es eines Tages, dass ich mich in eine junge Schauspielerin verliebte. Ich hatte weder Geld noch Stellung einzusetzen, Karriere hatte sie schon ohne mich gemacht. Also blieb mir nur ein Weg, meine Konkurrenten aus dem Felde zu schlagen. Ich schrieb ein Stück für sie, mit einer Rolle, die ihr wie angegossen saß. Sie nahm die Widmung an und spielte die Uraufführung am alten Bremer Schauspielhaus. Dabei war es gar keine schmeichelhafte Rolle. Nach der Premiere sagte eine Dame zu mir: 'Es heißt, sie seien in diese Schauspielerin verliebt, und da schreiben Sie ihr eine Rolle, in der sie fünf Akte lang in abgewetzten Männerhosen auf der Bühne steht? Schämen Sie sich!' Ich war betroffen, das hatte ich mir gar nicht überlegt. Dennoch wurde 'Ein ganzer Kerl' der große Erfolg. Fast alle deutschsprachigen Bühnen haben das Stück gespielt. Viele bekannte Schauspieler sind durch seine Rollen gegangen. Nach Bremen spielte Claire Winter die Jule in Berlin, in Wien war es Gusti Huber, im Film Heidemarie Hatheyer. Curd Jürgens war der Stephan in Wien und Berlin."
Fritz Peter Buch verstarb siebzigjährig im Jahre 1964.

Een echten Keerl, düsse Deern!   Buerhoop, Heino 4D 5H 1Dek Niederdeutsch

Ein ganzer Kerl   4D 5H 1Dek

Een hele Kerel   4D 5H 1Dek Niederländisch

Josefa und der Millionär   6D 6H 2Dek

Das Käthchen von Heilbronn   Kleist, Heinrich von 5D 14H

Die Mainacht   6D 10H 1Dek

En tolle Kärli   Hirrlinger, Carl und Silvia 4D 5H 1Dek Schweizerdeutsch

„So richtig schön verzwickt verzwackt“ (Münchner Merkur; 18.10.2011) präsentierte sich die Story auf der bekannten Münchner Krimibühne des Blutenburg Theaters. Das ist „Krimispannung, gewürzt mit schleimigen Erpressungsversuchen, erotischen Ausflügen hinterm Canapé und literarischen Zitaten, die Sergeant Cadwallader zu jeder Minute parat hat – fürs Publikum die beste Erholung vom Alltagsstress.“ (ebda.) Herrliche Freilichtspektakel wurden aus dem ebenso packenden wie unterhaltsamen Krimi bereits auf der Freilichtbühne am Berliner Moabiter Stadtschloss und auf Schloss Fronberg (Theatergruppe Schwandorf). Der unerwartete Gast , Theater unter freiem Himmel 03.09.2014

... Landauf, landab, bei Profis wie Amateuren überzeugt dieser „Countdown des Grauens“ (Kreisbote; 18.05.2013 / Theaterverein Schondorf) immer wieder. Jüngst lieferte das „raffinierte Verwirrspiel“ „allerbeste Unterhaltung“ beim Theater Fatale in Nordenham (Zitate: Nordwest Zeitung; 10.05.2014). Und ganz aktuell feierte es eine „spannende Premiere“ (Westfalenblatt; 30.06.2014) auf der Freilichtbühne Nettelstedt. „Je mehr das Stück auf seinen Höhepunkt zusteuerte, desto gebannter verfolgte das Publikum das Geschehen. Die Zuschauer erlebten die Beklemmung der Überlebenden nicht aus der Distanz, sie fühlten sie praktisch am eigenen Leib. Mehr kann ein Theaterstück nicht bieten“, hieß es dort weiter. „Ein Highlight“, betonte die Neue Westfälische (01.07.2014), für das die Darsteller „am Ende verdient opulenten Beifall“ ernteten (Mindener Tageblatt; 30.06.2014). Und dann gab's keines mehr , Theater unter freiem Himmel 03.09.2014

Landauf, landab, bei Profis wie Amateuren überzeugt der Nervenkrimi immer wieder. Zuletzt gefiel dieser „Countdown des Grauens“ (Kreisbote; 18.05.2013) beim Theaterverein Schondorf in Landsberg. Und dann gab's keines mehr , Bestseller & Newcomer 04.02.2014

Und auch andernorts beurteilt man die Qualitäten dieses Klassikers durchweg positiv. So war das Publikum der Gustav-von-Schlör-Schule in Weiden „völlig gefesselt von den kriminalistischen Finessen und der rhetorischen Brillanz“ des Stückes (Rundschau Weiden; 09.02.2013). „Zuweilen befreiend komisch, aber immer wieder auch schockierend und vor allem ungeheuer spannend“, kommentierte die Dill-Post am 31.10.2012 (Aufführung: Dellerlecker Dillenburg). Und noch eine der vielen aktuellen Stimmen wollen wir Ihnen nicht vorenthalten, diesmal anlässlich der Inszenierung an der Universität Hohenheim: „Merkwürdigerweise schafft es Christie, die Spannung zu steigern, ohne in absurde Plot-Verrenkungen zu verfallen. Und mit ihren leicht schräg angeschärften Charakteren, noch weit vor der bloßen Charge und Karikatur, bietet sie der Schauspieltruppe allerbeste Gelegenheit, in rasanten und witzigen Dialogen Kontur zu entwickeln.“ (Blick vom Fernsehturm; 07.05.2012) Auch an vielen Schulen landauf landab, von Weiden über Türkheim bis Marsfeld, von Gengenbach über Straubing bis Düsseldorf erntete der „mitreißende Nervenkrimi“ (Münchner Merkur; 22.03.2010 / Gymnasium der Benediktiner Schäftlarn) immer wieder viel Gefallen. Und dann gab's keines mehr , Theater macht Schule 07.05.2013

„Agatha Christie ist Kult.“ (Badische Zeitung; 23.04.2010 / Theater 3Ländereck) … Altmeisterin Agatha Christie schlägt wieder einmal zu, flicht ein dichtes Netz aus menschlichen Verstrickungen, verpasst jedem ein plausibles Mordmotiv – und lässt die gespannten Zuschauer bis zum Schluss im Dunkeln tappen. Kurz: „so richtig schön verzwickt-verzwackt“ (Merkur online; 18.10.2011 / Blutenburgtheater München). Das gefiel auch dem Publikum. Im Münchner Blutenburgtheater dankte es mit „euphorischem Applaus“ (s.o. Merkur online). Und beim Theater 3Ländereck aus Riehen verging die Aufführung „wie im Flug, und am Ende wünschten sich viele, das Stück hätte etwas länger gedauert.“ (Badische Zeitung; 23.04.2010) „Fazit: ein spannendes Krimivergnügen für die ganze Familie.“ (WAZ; 09.02.2009 / Theater Extra, Essen) Der unerwartete Gast , Mörderisch gutes Theater 06.11.2012

Man kann es nicht treffender beschreiben: Dieser Krimi „gehört zu den genialsten Werken von Agatha Christie, viel gelesen, viel gespielt und mehrfach verfilmt; und doch immer wieder überraschend und spannend.“ So kommentierten die Werdener Nachrichten am 24.02.2012 die Aufführung des Essener Theater im Werden. Und auch andernorts ist man sich durchweg einig, wenn es darum geht, diesen Klassiker zu beschreiben: „Spannung pur!“, „Spannung bis zur letzten Minute“, kann man oft lesen, zuletzt z.B. in den Niederösterreichischen Nachrichten am 16.05.2012 (Aufführung: Theatergruppe Peter Pilat) oder anlässlich einer Tournee des Berliner Kriminaltheaters (Schwarzwälder-Bote; 03.04.2011). Das Stück überzeugte die Kritiker u.a. durch „rasante, witzige Dialoge“ (Blick v. Fernsehturm; 07.05.2012 / Universität Hohenheim) und „einen gespenstisch-komischen Handlungsverlauf“ (Offenburger Tageblatt; 16.01.2012/ Martha-Schanzenbach-Gymnasium Gengenbach). Der tödlichste aller Krimis! Und dann gab's keines mehr , Mörderisch gutes Theater 06.11.2012

01.02.19   Een echten Keerl, düsse Deern!   De Platten Adlers   24116 Kiel Premiere