Calderón de la Barca

Calderón, mit seinem vollen Namen Don Pedro Calderón de la Barca Barreda González de Henao Ruiz de Blasco y Riaño, wurde am 17. Januar 1600 in Madrid geboren, in einer Jesuitenschule vom 9. bis 13. Lebensjahr erzogen und dann auf die Universität Salamanca geschickt, wo er Rechtswissenschaften, Philosophie und Geschichte studierte. Als Dreizehnjähriger verfasste er sein erstes Schauspiel, als Neunzehnhähriger gewann er einen Preis in einem zu Ehren des heiligen Isidorus stattfindenden Dichterwettstreit. "In zartem Alter", sagte Lope de Vega damals von ihm, "gewinnt er Lorbeern, welche die Zeit sonst nur ergrautem Haare zu geben pflegt." Er kämpfte mit der spanischen Armee in Oberitalien und Flandern. Breda, die Festung des Oraniers, fiel 1625, und Calderon schrieb über diesen spanischen Sieg, der, da die Festung als uneinnehmbar galt, eine europäische Sensation gewesen ist, sein Stück "Die Belagerung von Breda", nach der Velázquez sein weltberühmtes Gemälde "Die Übernahme von Breda" malte.
Philipp IV. rief ihn 1635 zurück, ernannte ihn zum Hofschauspieldichter, unterstellte ihm das Theater seines Lustschlosses Buen Retiro und ernannte ihn 1637 zum Ritter des Ordens von Santiago. Auch später erhielt er ihm seine Gunst, setzte ihm ein Monatsgehalt von 30 Dukaten aus und ließ aus Anlass von Hof- oder Kirchenfesten eine große Anzahl Stücke von ihm schreiben, die mit großem Pomp mehr anzeigen

Calderón, mit seinem vollen Namen Don Pedro Calderón de la Barca Barreda González de Henao Ruiz de Blasco y Riaño, wurde am 17. Januar 1600 in Madrid geboren, in einer Jesuitenschule vom 9. bis 13. Lebensjahr erzogen und dann auf die Universität Salamanca geschickt, wo er Rechtswissenschaften, Philosophie und Geschichte studierte. Als Dreizehnjähriger verfasste er sein erstes Schauspiel, als Neunzehnhähriger gewann er einen Preis in einem zu Ehren des heiligen Isidorus stattfindenden Dichterwettstreit. "In zartem Alter", sagte Lope de Vega damals von ihm, "gewinnt er Lorbeern, welche die Zeit sonst nur ergrautem Haare zu geben pflegt." Er kämpfte mit der spanischen Armee in Oberitalien und Flandern. Breda, die Festung des Oraniers, fiel 1625, und Calderon schrieb über diesen spanischen Sieg, der, da die Festung als uneinnehmbar galt, eine europäische Sensation gewesen ist, sein Stück "Die Belagerung von Breda", nach der Velázquez sein weltberühmtes Gemälde "Die Übernahme von Breda" malte.
Philipp IV. rief ihn 1635 zurück, ernannte ihn zum Hofschauspieldichter, unterstellte ihm das Theater seines Lustschlosses Buen Retiro und ernannte ihn 1637 zum Ritter des Ordens von Santiago. Auch später erhielt er ihm seine Gunst, setzte ihm ein Monatsgehalt von 30 Dukaten aus und ließ aus Anlass von Hof- oder Kirchenfesten eine große Anzahl Stücke von ihm schreiben, die mit großem Pomp dargestellt wurden.
Aus einem Romanzenbruchstück wissen wir auch, dass Calderon in Liebes- und Raufhändel verwickelt war, was weiter nicht Wunder nimmt. Aber auch er wurde im Alter dann fromm, oder besser: immer frömmer. Er trat 1651 in eine fromme Bruderschaft ein und erhielt 1653 vom König eine Kaplanstelle in Toledo. Zehn Jahre später wurde er außerdem zum Ehrenkaplan an der königlichen Hofkapelle in Madrid und bald darauf zum Leiter der Kongregation vom heiligen Petrus ernannt. Dieser Kongregation vermachte er sein bedeutendes Vermögen. Er starb am 25. Mai 1681, einem Pfingsttag, und wurde prunklos, wie er es gewünscht hatte, in der Kirche San Salvador beigesetzt; 1841 wurden seine Reste in ein vor dem Atochator gelegenes Kloster überführt.

Dame Kobold   Tauberger, Wolfgang / Britten, Karl / Wilbrandt, Adolf 3D 5H 2Dek

Dame Kobold   Britten, Karl / Wilbrandt, Adolf / Tauberger, Wolfgang 3D 5H 2Dek

Das laute Geheimnis   Wirtz, Franz 3D 6H

Der Richter von Zalamea   Wilbrandt, Adolf / Britten, Karl 3D 8H