Joe DiPietro

Was zählt, ist die Familie! - Author's Note - Viele Dramatiker tragen ein Familienstück in sich und die meisten dieser Werke scheinen eine Litanei von Störungen abzuhandeln - Missbrauch, Alkoholismus, Vernachlässigung. Mein Familienstück allerdings steht gegen diesen Trend und handelt stattdessen vom Essen. Und von Schuld. Und vorbehaltloser Liebe. Ein Stück über eine durchschnittliche Familie. - Zuerst dachte ich, dass nur Italo-Amerikaner das Stück wirklich verstehen könnten. Zu meinem Erstaunen kamen aber Leute aller erdenkbarer Färbung und Prägung auf mich zu und bestanden darauf, dass ich irgendwie bei ihren eigenen Familien-Mahlzeiten präsent gewesen sein müsse. Nach einer Aufführung in New York hatte mich eine Frau aus Schweden ausfindig gemacht um mir zu erklären "dies ist exakt meine Familie, nur mit anderem Essen". Eine unschätzbare Erfahrung, die ich machte, als ich dem Publikum während der Aufführungen zusah, war: so weit uns die Kulturen trennen mögen, wir sind alle im Wesentlichen gleich. - Die erste Frage, die mir Leute unvermeidlicherweise stellen, ist natürlich "Wie weit ist das Stück autobiografisch?". Nun, ich wuchs auf und kannte alle meine vier Großeltern und ich besuchte sie jeden Sonntag zum Abendessen, aber der Rest der Handlung ist reine Erfindung - ich habe nie ein Job-Angebot vom anderen Ende des Kontinents angenommen und meine mehr anzeigen

Was zählt, ist die Familie! - Author's Note - Viele Dramatiker tragen ein Familienstück in sich und die meisten dieser Werke scheinen eine Litanei von Störungen abzuhandeln - Missbrauch, Alkoholismus, Vernachlässigung. Mein Familienstück allerdings steht gegen diesen Trend und handelt stattdessen vom Essen. Und von Schuld. Und vorbehaltloser Liebe. Ein Stück über eine durchschnittliche Familie. - Zuerst dachte ich, dass nur Italo-Amerikaner das Stück wirklich verstehen könnten. Zu meinem Erstaunen kamen aber Leute aller erdenkbarer Färbung und Prägung auf mich zu und bestanden darauf, dass ich irgendwie bei ihren eigenen Familien-Mahlzeiten präsent gewesen sein müsse. Nach einer Aufführung in New York hatte mich eine Frau aus Schweden ausfindig gemacht um mir zu erklären "dies ist exakt meine Familie, nur mit anderem Essen". Eine unschätzbare Erfahrung, die ich machte, als ich dem Publikum während der Aufführungen zusah, war: so weit uns die Kulturen trennen mögen, wir sind alle im Wesentlichen gleich. - Die erste Frage, die mir Leute unvermeidlicherweise stellen, ist natürlich "Wie weit ist das Stück autobiografisch?". Nun, ich wuchs auf und kannte alle meine vier Großeltern und ich besuchte sie jeden Sonntag zum Abendessen, aber der Rest der Handlung ist reine Erfindung - ich habe nie ein Job-Angebot vom anderen Ende des Kontinents angenommen und meine Eltern zogen nicht nach Florida. Aber die Charaktere der vier Großeltern sind ziemlich nahe am wirklichen Leben. Und falls irgendjemand glaubt, das Stück würde in Bezug auf sie übertreiben, so muss er nur einmal mit ihnen reden. Zwei von ihnen sind noch immer am Leben und in voller Blüte - Joe (das Vorbild für Nunzio) ist Mitte 90 und Ida (das Vorbild für Aida) ist, nun, sie wäre außer sich, wenn ich ihr wahres Alter verriete, sagen wir also, sie ist gut und gerne über 80. - Meine Eltern sind übrigens auch noch am Leben und es geht ihnen gut, aber zu ihrer großen Enttäuschung fanden sie nicht den Weg in dieses Stück. Der Grund ist einfach - wenn man meine Eltern und meine Großeltern betrachtet, sieht man die Verbindung. Und wenn man sich meine Eltern und mich anschaut, sieht man auch die Verbindung. Aber entfernt man meine Eltern aus der Gleichung, wird der Unterschied zwischen mir und meinen Großeltern gewaltig - so wie sich Nick Cristano wundert: "Wie konnte ich von diesen Menschen abstammen?". Ich stelle mir diese Frage oft selbst, besonders wenn ich von meiner Großmutter eine Portion Lasagna per Post bekomme. - Die amerikanische Familie hat sich in der letzten Hälfte des 20. Jahrhunderts ziemlich dramatisch verändert. Familien lebten früher enger beieinander, heutzutage, und das behandelt das Stück, sind unsere Wurzeln viel weniger fest gegründet. Haushalte bestanden aus einem Vater, einer Mutter und Kindern; jetzt haben wir geschiedene Familien, allein erziehende Eltern, schwule Paare mit Kindern, und jede nur denkbare Variation. Das neue Jahrtausend scheint ein neues Konzept von Familie zu bringen, sehr zur Freude meiner Generation und dem Erstaunen (und oft der Enttäuschung) der Generation meiner Großeltern. - Überflüssig zu sagen, dass ich ziemlich nervös war (eigentlich sogar Angst hatte), als drei meiner Großeltern eine frühe Aufführung in der Provinz besuchten. Sie hatten nicht viele Stücke in ihrem Leben gesehen, und noch weniger Stücke über sie selbst. Aber sie saßen brav und sahen zu, während ich nervös hinter der Bühne auf- und abging. Als das Stück vorüber war, kam meine Großmutter Anne (das Vorbild für Emma) in raschem Tempo den Gang entlang und fingerte an ihrem Hörgerät herum. Unfähig, die Spannung auszuhalten, die mir den Magen umzudrehen schien, platzte ich heraus: "Nun, Oma, was denkst du?". "Joseph", antwortete sie, "Ich habe es nicht richtig hören können, aber ich liebe es." Und das ist es, was für mich Familie ausmacht - Menschen, die dich nicht immer verstehen, aber die dich lieben, egal was auch passiert. - Joe DiPietro

Noch eenmal verleevt   Walsh, Nick / Hinrichs, Manfred 2D 2H Niederdeutsch

Noch einmal verliebt   Walsh, Nick 2D 2H

Toeerst kümmt de Familie   Walsh, Nick / Stern, Ulrike / Petersen, Rolf 3D 3H 1Dek Niederdeutsch

Was zählt, ist die Familie!   Walsh, Nick 3D 3H 1Dek

„Dieses Stück lässt das Herz jedes Theater- und Opernliebhabers garantiert höher schlagen“ (Kurier; 28.01.2011): Eine Liebesgeschichte, ganz schlicht, ganz ehrlich, ganz wundervoll. Die Begegnungen der Protagonisten sprühen vor Charme und dem gesamten Gefühlsspektrum frisch Verliebter – Annäherung und Ablehnung, Erotik und Distanz. Aber wie in jeder guten Geschichte gibt es auch Geheimnisse, die wie ein Damoklesschwert über der sich anbahnenden Romanze schweben. Ein Lehrstück über das Leben, wunderbar einfach und plausibel gesponnen. Dass die drei Darsteller – zwei Frauen und ein Mann – jenseits der 70 sind, ist dabei nicht nur kein Hindernis für die Liebe, sondern verleiht dem Stück eine großartige Tiefe. Das I-Tüpfelchen aber sind die Szenenübergänge: Ein junger Tenor, die Erinnerung des männlichen Hauptdarstellers an seine eigene Jugend und die Projektion dessen, was aus ihm hätte werden können, schafft es, aus einem schon überdurchschnittlichen Theaterabend auch noch eine kleine musikalische Sternstunde zu machen. Eine fein klingende und einfühlsam erzählte „Geschichte über Einsamkeit, Sehnsucht und Liebe, die keine Altersschwäche kennt“ (Ulm, Theater Herrlingen & Erbach/ NUZ; 13.05.2013). Wer sie sieht und hört, kann sich ihrem lebensbejahenden und ehrlichen Charme nicht entziehen. Zugleich bietet dieses Stück drei wunderbare Rollen, in denen Schauspieler glänzen können, wie z.B. bei der DSE in den Kammerspielen des Wiener Theaters in der Josefstadt das großartige Trio aus Otto Schenk, Christine Ostermayer und Ingrid Burkhard (siehe Wiener Zeitung; 29.01.2011 oder Kurier; 28.01.2011). Nach dem großen Erfolg dieser Produktion eroberte das Stück den deutschsprachigen Raum. Es wurde bereits mehrfach mit großem Erfolg in Deutschland gespielt, auch in der Schweiz war es zu sehen. In diesem Jahr feierte es eine vielbeachtete Premiere auf Niederdeutsch beim Hamburger Ohnsorg-Theater. „Fazit: Einfühlsames Schauspieltheater um eine Seniorenliebe, die zu Herzen geht.“ (Hamburger Mopo; 05.03.2013). „Rührendes Theater“, fand auch die BILD selbigen Datums. „Wunderbar leise Zwischentöne“, freute man sich beim Hamburger Abendblatt (05.03.2013). In diesem Jahr begeisterte dieses schlicht hinreißende Stück an der NDB Kiel. „Was für ein bemerkenswerter Abend!“, urteilten die Kieler Nachrichten (20.01.2014) zu Recht. Noch eenmal verleevt , Plattdeutsche Erfolgsstücke 09.06.2014

Seit 1999 im Programm, konnte dieses Mehrgenerationenstück schon zahlreiche Bühnen begeistern. „Das Besondere am Stück ist die Maßlosigkeit, mit der die vier Großeltern ihre Liebe zum Enkel übertreiben. ...’Was zählt, ist die Familie’ ist eine herrlich abstruse Komödie mit Tiefgang.“ (Fröndenberg, ToR / WP; 23.02.2013) Was zählt, ist die Familie! , Bestseller & Newcomer 04.02.2014

Dieses Stück lässt das Herz jedes Theater- und Opernliebhabers garantiert höher schlagen“ (Kurier; 28.01.2011) … Eine fein klingende und einfühlsam erzählte „Geschichte über Einsamkeit, Sehnsucht und Liebe, die keine Altersschwäche kennt“ (Ulm, Theater Herrlingen & Erbach / NUZ; 13.05.2013). Wer sie sieht und hört, kann sich ihrem lebensbejahenden und ehrlichen Charme nicht entziehen. Zugleich bietet dieses Stück drei wunderbare Rollen, in denen Schauspieler glänzen können, wie z.B. bei der DSE in den Kammerspielen des Wiener Theater in der Josefstadt das großartige Trio aus Otto Schenk, Christine Ostermayer und Ingrid Burkhard (siehe Wiener Zeitung; 29.01.2011 oder Kurier; 28.01.2011). Nach dem großen Erfolg dieser Produktion eroberte das Stück den deutschsprachigen Raum. Es wurde bereits mehrfach mit großem Erfolg in Deutschland gespielt, auch in der Schweiz war es zu sehen. In diesem Jahr feierte es Premiere auf Niederdeutsch beim Hamburger Ohnsorg-Theater. Es ist nichts weniger als „eine Hommage an das Leben, an die Liebe und an die Musik“ (Germering, Roßstall-Theater/ merkur-online; 22.02.2012). Und das in der richtigen Mischung aus zarten Tönen und pointierten Dialogen. Schlicht hinreißend. Noch einmal verliebt , Bestseller & Newcomer 04.02.2014

25.03.19   Was zählt, ist die Familie!   SchlossparkTheater   12165 Berlin

25.03.19   Noch einmal verliebt   Komödie im Bayerischen Hof   80333 München

26.03.19   Was zählt, ist die Familie!   SchlossparkTheater   12165 Berlin

26.03.19   Noch einmal verliebt   Komödie im Bayerischen Hof   80333 München

27.03.19   Noch einmal verliebt   Komödie im Bayerischen Hof   80333 München

28.03.19   Was zählt, ist die Familie!   SchlossparkTheater   12165 Berlin

28.03.19   Noch einmal verliebt   Komödie im Bayerischen Hof   80333 München

29.03.19   Was zählt, ist die Familie!   SchlossparkTheater   12165 Berlin

29.03.19   Noch einmal verliebt   Komödie im Bayerischen Hof   80333 München

30.03.19   Was zählt, ist die Familie!   SchlossparkTheater   12165 Berlin

30.03.19   Noch einmal verliebt   Komödie im Bayerischen Hof   80333 München

31.03.19   Was zählt, ist die Familie!   SchlossparkTheater   12165 Berlin

31.03.19   Noch einmal verliebt   Komödie im Bayerischen Hof   80333 München

01.04.19   Noch einmal verliebt   Komödie im Bayerischen Hof   80333 München

02.04.19   Noch einmal verliebt   Komödie im Bayerischen Hof   80333 München

03.04.19   Noch einmal verliebt   Komödie im Bayerischen Hof   80333 München

04.04.19   Noch einmal verliebt   Komödie im Bayerischen Hof   80333 München

05.04.19   Noch einmal verliebt   Komödie im Bayerischen Hof   80333 München

06.04.19   Noch einmal verliebt   Komödie im Bayerischen Hof   80333 München

07.04.19   Noch einmal verliebt   Komödie im Bayerischen Hof   80333 München

10.06.19   Was zählt, ist die Familie!   SchlossparkTheater   12165 Berlin

11.06.19   Was zählt, ist die Familie!   SchlossparkTheater   12165 Berlin

12.06.19   Was zählt, ist die Familie!   SchlossparkTheater   12165 Berlin

13.06.19   Was zählt, ist die Familie!   SchlossparkTheater   12165 Berlin

14.06.19   Was zählt, ist die Familie!   SchlossparkTheater   12165 Berlin

16.06.19   Was zählt, ist die Familie!   SchlossparkTheater   12165 Berlin

17.06.19   Was zählt, ist die Familie!   SchlossparkTheater   12165 Berlin

18.06.19   Was zählt, ist die Familie!   SchlossparkTheater   12165 Berlin

19.06.19   Was zählt, ist die Familie!   SchlossparkTheater   12165 Berlin

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