Werner Wollenberger

Dat weer de Lerch   Kishon, Ephraim / Moor, Lore / Torberg, Friedrich 1D 2H 1Dek Niederdeutsch

Was wäre aus Romeo und Julia geworden, wenn sie nicht gestorben wären? Dieses „heitere Trauerspiel“ – so der Untertitel – gibt Antwort. Und wie versprochen stimmt diese ebenso fröhlich wie melancholisch. Denn Romeo und Julia sind nach über zwanzig Jahren Ehe alles andere mehr als Turteltäubchen. Vielmehr würden sie sich lieber ein für alle Mal loswerden. Gemeinsam mit Pater Lorenzo und der Amme werden also Mordkomplotte gestrickt. Da kann nur noch Shakespeare selbst eingreifen … Dat weer de Lerch , Dree, twee, een - geiht los! 04.06.2020

… Landauf, landab, bei Profis wie Amateuren überzeugt dieser „Countdown des Grauens“ (Kreisbote; 18.05.2013 / Theaterverein Schondorf) immer wieder. Jüngst lieferte das „raffinierte Verwirrspiel“ „allerbeste Unterhaltung“ beim Theater Fatale in Nordenham (Zitate: Nordwest Zeitung; 10.05.2014). Und ganz aktuell feierte es eine „spannende Premiere“ (Westfalenblatt; 30.06.2014) auf der Freilichtbühne Nettelstedt. „Je mehr das Stück auf seinen Höhepunkt zusteuerte, desto gebannter verfolgte das Publikum das Geschehen. Die Zuschauer erlebten die Beklemmung der Überlebenden nicht aus der Distanz, sie fühlten sie praktisch am eigenen Leib. Mehr kann ein Theaterstück nicht bieten“, hieß es dort weiter. „Ein Highlight“, betonte die Neue Westfälische (01.07.2014), für das die Darsteller „am Ende verdient opulenten Beifall“ ernteten (Mindener Tageblatt; 30.06.2014). Und dann gab's keines mehr , Theater unter freiem Himmel 03.09.2014

Landauf, landab, bei Profis wie Amateuren überzeugt der Nervenkrimi immer wieder. Zuletzt gefiel dieser „Countdown des Grauens“ (Kreisbote; 18.05.2013) beim Theaterverein Schondorf in Landsberg. Und dann gab's keines mehr , Bestseller & Newcomer 04.02.2014

Und auch andernorts beurteilt man die Qualitäten dieses Klassikers durchweg positiv. So war das Publikum der Gustav-von-Schlör-Schule in Weiden „völlig gefesselt von den kriminalistischen Finessen und der rhetorischen Brillanz“ des Stückes (Rundschau Weiden; 09.02.2013). „Zuweilen befreiend komisch, aber immer wieder auch schockierend und vor allem ungeheuer spannend“, kommentierte die Dill-Post am 31.10.2012 (Aufführung: Dellerlecker Dillenburg). Und noch eine der vielen aktuellen Stimmen wollen wir Ihnen nicht vorenthalten, diesmal anlässlich der Inszenierung an der Universität Hohenheim: „Merkwürdigerweise schafft es Christie, die Spannung zu steigern, ohne in absurde Plot-Verrenkungen zu verfallen. Und mit ihren leicht schräg angeschärften Charakteren, noch weit vor der bloßen Charge und Karikatur, bietet sie der Schauspieltruppe allerbeste Gelegenheit, in rasanten und witzigen Dialogen Kontur zu entwickeln.“ (Blick vom Fernsehturm; 07.05.2012) Auch an vielen Schulen landauf landab, von Weiden über Türkheim bis Marsfeld, von Gengenbach über Straubing bis Düsseldorf erntete der „mitreißende Nervenkrimi“ (Münchner Merkur; 22.03.2010 / Gymnasium der Benediktiner Schäftlarn) immer wieder viel Gefallen. Und dann gab's keines mehr , Theater macht Schule 07.05.2013

Man kann es nicht treffender beschreiben: Dieser Krimi „gehört zu den genialsten Werken von Agatha Christie, viel gelesen, viel gespielt und mehrfach verfilmt; und doch immer wieder überraschend und spannend.“ So kommentierten die Werdener Nachrichten am 24.02.2012 die Aufführung des Essener Theater im Werden. Und auch andernorts ist man sich durchweg einig, wenn es darum geht, diesen Klassiker zu beschreiben: „Spannung pur!“, „Spannung bis zur letzten Minute“, kann man oft lesen, zuletzt z.B. in den Niederösterreichischen Nachrichten am 16.05.2012 (Aufführung: Theatergruppe Peter Pilat) oder anlässlich einer Tournee des Berliner Kriminaltheaters (Schwarzwälder-Bote; 03.04.2011). Das Stück überzeugte die Kritiker u.a. durch „rasante, witzige Dialoge“ (Blick v. Fernsehturm; 07.05.2012 / Universität Hohenheim) und „einen gespenstisch-komischen Handlungsverlauf“ (Offenburger Tageblatt; 16.01.2012/ Martha-Schanzenbach-Gymnasium Gengenbach). Der tödlichste aller Krimis! Und dann gab's keines mehr , Mörderisch gutes Theater 06.11.2012

07.05.16   Dat weer de Lerch   Amateur-Theater Altona e.V. von 1925   22761 Hamburg Premiere

12.03.16   Dat weer de Lerch   Niederdeutsches Theater Braunschweig e.V.   38100 Braunschweig Premiere

17.10.15   Dat weer de Lerch   Theater in OHZ / TiO   27711 Osterholz-Scharmbeck Premiere

06.09.13   Dat weer de Lerch   Landschaftsverband der ehemaligen Herzogtümer Bremen und Verden   21643 Beckdorf Premiere