Ralf Isau

Ralf Isau wurde 1956 in Berlin geboren. Als Sohn eines Elektrikers und einer Pelznäherin verlebte er im Westteil der bald geteilten Stadt das, was er als "richtige Kindheit" bezeichnet. Fantastische Erzählungen hatten ihn schon früh begeistert, wenngleich sie Anfangs noch aus fremden Quellen stammten. Im Zeugnis der ersten Schulklasse vermerkte seine Leherin: "Zum Schreiben fehlt ihm noch die nötige Ausdauer." Doch sie bescheinigte ihm auch: "Beim bildnerischen Gestalten zeigt er fantasiereiche Einfälle." Die Fantasie mochte er vom Vater geerbt haben, der gerne in schillernden Farben aus seinem bewegten Leben erzählte. Die Mutter vermittelte ihm christliche Werte. Als Zweitbester seines Jahrgangs erhielt er 1975 das Zeugnis der Hochschulreife. Wenn es nach dem Vater gegangen wäre, hätte nun eine akademische Laufbahn begonnen, doch dem Sohn schwebte anderes vor. Sein Interesse für Naturwissenschaft und Technik führte ihn zunächst in die Informatik. Nachdem er 1978 die Ausbildung zum Datenverarbeitungskaufmann mit Auszeichnung beendet hatte, arbeitete er als Organisationsprogrammierer, Verkäufer für Computer-Hard- und Software, Systemanalytiker, Niederlassungsleiter eines Software-Hauses, Projektmanager und seit 1996 als selbständiger EDV-Berater. Zu dieser Zeit hatte er bereits ein Kinderbuch und drei Romane veröffentlicht. Sechs Jahre später (2002) hängte er die Informatik an mehr anzeigen

Ralf Isau wurde 1956 in Berlin geboren. Als Sohn eines Elektrikers und einer Pelznäherin verlebte er im Westteil der bald geteilten Stadt das, was er als "richtige Kindheit" bezeichnet. Fantastische Erzählungen hatten ihn schon früh begeistert, wenngleich sie Anfangs noch aus fremden Quellen stammten. Im Zeugnis der ersten Schulklasse vermerkte seine Leherin: "Zum Schreiben fehlt ihm noch die nötige Ausdauer." Doch sie bescheinigte ihm auch: "Beim bildnerischen Gestalten zeigt er fantasiereiche Einfälle." Die Fantasie mochte er vom Vater geerbt haben, der gerne in schillernden Farben aus seinem bewegten Leben erzählte. Die Mutter vermittelte ihm christliche Werte. Als Zweitbester seines Jahrgangs erhielt er 1975 das Zeugnis der Hochschulreife. Wenn es nach dem Vater gegangen wäre, hätte nun eine akademische Laufbahn begonnen, doch dem Sohn schwebte anderes vor. Sein Interesse für Naturwissenschaft und Technik führte ihn zunächst in die Informatik. Nachdem er 1978 die Ausbildung zum Datenverarbeitungskaufmann mit Auszeichnung beendet hatte, arbeitete er als Organisationsprogrammierer, Verkäufer für Computer-Hard- und Software, Systemanalytiker, Niederlassungsleiter eines Software-Hauses, Projektmanager und seit 1996 als selbständiger EDV-Berater. Zu dieser Zeit hatte er bereits ein Kinderbuch und drei Romane veröffentlicht. Sechs Jahre später (2002) hängte er die Informatik an den Nagel und widmete sich von nun an ganz der Schriftstellerei.

Im Jahr 1982 zog Ralf Isau mit Frau und Tochter in die Nähe von Stuttgart, wo die Familie heute noch lebt. Zum Schreiben kam er 1988, als er mit der Arbeit an der mittlerweile legendären Neschan-Trilogie begann. Damals wollte er der eigenen Tochter nur einen spannenden und zugleich gehaltvollen Schmöker schenken. Doch dann überreichte er Michael Ende 1992 anlässlich einer Lesung ein kleines, selbst gebundenes Märchenbuch. Kurz darauf fragte Endes Verlag bei Ralf Isau an, ob er denn noch mehr geschrieben habe. Im Frühjahr 1994 erschien bei Thienemann (Stuttgart) das inzwischen auch auf der Theaterbühne erfolgreiche Märchen Der Drache Gertrud. Seitdem hat Ralf Isau achtzehn Romane, zahlreiche Fachartikel und diverse Essays veröffentlicht. Seine Werke werden in sieben Sprachen übersetzt und sind mit mehreren Preisen ausgezeichnet worden. Das Museum der gestohlenen Erinnerungen erhielt 1998 den "Buxtehuder Bullen" für "das beste erzählende Jugendbuch im deutschsprachigen Raum". Allein in Japan haben seine Bücher innerhalb von 14 Monaten eine Auflage von einer viertel Million erreicht. So ist für Ralf Isau aus dem anfänglichen Hobby der, wie er selbst sagt, "schönste Beruf" geworden (weitere Details unter http://www.isau.de).

Bibliographie*:
Der Drache Gertrud (1994, 2000)
Die Träume des Jonathan Jabbok ("Neschan-Trilogie, Band 1" – 1995)
Das Geheimnis des siebenten ("Neschan-Trilogie, Band 2" – 1996)
Das Lied der Befreiung Neschans ("Neschan-Trilogie, Band 3" – 1996)
Das Museum der gestohlenen (1997)
Das Echo der Flüsterer (1998)
Das Netz der Schattenspiele (1999)
Der Kreis der Dämmerung, Teil 1 (1999)
Der Kreis der Dämmerung, Teil 2 (2000)
Der Kreis der Dämmerung, Teil 3 (2001)
Der Kreis der Dämmerung, Teil 4 (2001)
Pala und die seltsame Verflüchtigung der Worte (2002)
Der Silberne Sinn (2003, Ehrenwirth)
Die unsichtbare Pyramide (2003)
Die geheime Bibliothek des Thaddäus Tillmann Trutz (2003, Droemer Knaur)
Der Leuchtturm in der Wüste (2004)
Der Herr der Unruhe (2004, Ehrenwirth)
Das gespiegelte Herz (2005)
Die Galerie der Lügen (2005, Ehrenwirth)
* Alle Werke sind, soweit nicht anders vermerkt, bei der Thienemann Verlag GmbH erschienen.

Der Drache Gertrud   Gruppe, Marc 3D 5H 3Dek

… Die Nürnberger Nachrichten (06.11.2014) bestätigten das erst kürzlich anlässlich der Aufführungen des Kindertheaters Chamäelon: ein „hinreißendes Märchen“, ein „MUSS für jeden Drachenfan“ und nicht zuletzt „ein Märchenspaß für die ganze Familie“, heißt es dort ganz zu Recht. Der Drache Gertrud , Märchen und Kinderstücke 2015 09.02.2015

08.11.14   Der Drache Gertrud   Kindertheater Chamäleon   90610 Winkelhaid Premiere

23.11.01   Der Drache Gertrud   Staatstheater Braunschweig   38100 Braunschweig Premiere