Gerda Marie Scheidl

Geboren am 7. Juni 1913 in Geestemünde (heute Bremerhaven), besuchte Gerda Marie Scheidl das Lyzeum, studierte anschließend an der Tanzschule Hellerau - Laxenburg - bei Wien Tanz. Schon bald wurde sie als Tänzerin an das Stadttheater in Bremerhaven engagiert. Gleichzeitig nahm sie Schauspielunterricht. Mit ihrem Mann, dem Opernsänger Otto Scheidl, ging sie an die Städtischen Bühnen Dortmund, wo sie drei Jahre blieben. Als ihr Mann an das Staatstheater in Wiesbaden engagiert wurde, verließ sie die Bühne und hatte Zeit und Gelegenheit, sich eingehend mit Kunst und Literaturgeschichte und Philosophie zu befassen. Die Erfahrung, die sie am Theater gesammelt hatte, veranlasste sie, für das Kindertheater zu schreiben. Durch die Geburt von Zwillingen (beides Jungs) entstand eine längere Pause.
Doch später nach Bremerhaven zurückgekehrt zurückgekehrt, widmete sie sich ganz der schriftstellerischen Tätigkeit. Sie schrieb für den Hörfunk und das Fernsehen. Nebenbei leitete sie eine private Kinderbühne. Sie führte Regie, studierte die Tänze ein, entwarf die Kostüme und Bühnenbilder und schrieb natürlich die Stücke selber.
Durch ihr erstes größeres Bühnenmädchen "Dornröschen", welches sie als Auftragsarbeit für das Stadttheater Bremerhaven schrieb, wurde die VVB auf sie aufmerksam. Daraus erwuchs eine erfolgreiche und intensive Zusammenarbeit. Ihre mehr anzeigen

Geboren am 7. Juni 1913 in Geestemünde (heute Bremerhaven), besuchte Gerda Marie Scheidl das Lyzeum, studierte anschließend an der Tanzschule Hellerau - Laxenburg - bei Wien Tanz. Schon bald wurde sie als Tänzerin an das Stadttheater in Bremerhaven engagiert. Gleichzeitig nahm sie Schauspielunterricht. Mit ihrem Mann, dem Opernsänger Otto Scheidl, ging sie an die Städtischen Bühnen Dortmund, wo sie drei Jahre blieben. Als ihr Mann an das Staatstheater in Wiesbaden engagiert wurde, verließ sie die Bühne und hatte Zeit und Gelegenheit, sich eingehend mit Kunst und Literaturgeschichte und Philosophie zu befassen. Die Erfahrung, die sie am Theater gesammelt hatte, veranlasste sie, für das Kindertheater zu schreiben. Durch die Geburt von Zwillingen (beides Jungs) entstand eine längere Pause.
Doch später nach Bremerhaven zurückgekehrt zurückgekehrt, widmete sie sich ganz der schriftstellerischen Tätigkeit. Sie schrieb für den Hörfunk und das Fernsehen. Nebenbei leitete sie eine private Kinderbühne. Sie führte Regie, studierte die Tänze ein, entwarf die Kostüme und Bühnenbilder und schrieb natürlich die Stücke selber.
Durch ihr erstes größeres Bühnenmädchen "Dornröschen", welches sie als Auftragsarbeit für das Stadttheater Bremerhaven schrieb, wurde die VVB auf sie aufmerksam. Daraus erwuchs eine erfolgreiche und intensive Zusammenarbeit. Ihre Kinderstücke wurden in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit Erfolg gespielt, weil die Autorin sich streng an das Original hielt, damit die Kinder ihre Märchen wiedererkennen können. Bekannt wurde sie auch als Kinderbuchautorin. Ihre Bücher sind in 12 Sprachen und in 16 Ländern erschienen. Gerda Marie Scheidl verstarb am 16. Februar 2005 in Salzhemmendorf.

„Sieben auf einen Streich“ – und waren es ursprünglich auch nur Fliegen – diese Botschaft beeindruckt und beängstigt zugleich. Aus diesem Grund stellt der König den Schneider, der sich mit dieser Zeile auf dem Hemd brüstet, auf die Probe. Mit seinem klugen Kopf und dem nötigen Selbstvertrauen löst der tapfere Schneider die unmöglichsten Aufgaben und bekommt am Ende die Tochter des Königs zur Frau. Wahrhaft fantasievoll bebildert diese Fassung die bekannten Stationen des Märchens. Theater, die sich zugleich den traditionellen Märchenton wünschen, liegen mit dieser Fassung genau richtig. Zuletzt feierte damit das Brucker Brettl aus Fürstenfeldbruck im Dezember 2012 eine gelungene Premiere. Das tapfere Schneiderlein , Märchen und Kinderstücke 2013 08.01.2013

Die bekannte Geschichte von den schönen Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot, dem in einen Bären verwandelten Prinzen und dem bösen Zwerg kommt in Gerda Maries Bühnenadaption sehr charmant daher. Viele liebevolle Ausschmückungen und vor allem zwei niedliche Zusatzfiguren alias Pilz Pünktchen und Tannenzapfen Plumps sorgen für wunderbaren Märchen-Zauber. Die Statisterie der Waldtiere kann mit spielfreudigen Kindern beliebig erweitert werden. Etwas für alle, die es richtig märchenhaft wünschen. Genau so ging es auch in Osterholz-Scharmbeck zu, wo das Forum zur Premiere „aus allen Nähten platzte“ und die „jungen Schauspieler ihre Rollen mit sichtlichem Spaß spielten“ (Osterholzer Anzeiger; 11.12.2013). Schneeweißchen und Rosenrot , Märchen und Kinderstücke 2014 11.02.2014

Gerda Marie Scheidls Bühnenadaption des Grimm’schen Märchenklassikers kommt sehr charmant daher. Viele liebevolle Ausschmückungen und vor allem zwei niedliche Zusatzfiguren alias Pilz Pünktchen und Tannenzapfen Plumps sorgen für wunderbaren Märchen-Zauber. Die Statisterie der Waldtiere kann mit spielfreudigen Kindern beliebig erweitert werden. Etwas für alle, die es richtig märchenhaft wünschen. In diese „fantastische Welt, in der Tiere und Tannenzapfen sprechen können, es eine Waldschule gibt, ein garstiger Zwerg sein Unwesen treibt und ein gutmütiger Brummbär schließlich erlöst wird“ (Rhein-Zeitung; 17.11.2014), entführte zuletzt das Petermännchen-Theater Westerburg sein begeistertes Publikum, das dementsprechend „viel Applaus“ (ebda.) spendete. Schneeweißchen und Rosenrot , Märchen und Kinderstücke 2015 09.02.2015

Gerda Marie Scheidl baut in ihrer Frau-Holle-Version viele Spielideen und Nebengeschichten um die Haupthandlung herum. Zusätzliche Figuren wie Schneeflocke, Schneemann, Hans, Bauer Geizkragen oder Wettermacher bevölkern dieses groß angelegte Bühnenstück, für das die Autorin zusätzliche Kinderrollen und auch Ballett vorschlägt. Stil und Sprache des gesamten Stückes sind liebenswert nostalgisch; nicht selten sprechen die Charaktere auch in Reimform. Eine etwas schlankere Variante dieses charmanten Stückes gibt es übrigens auch: Hier kommt man mit nur neun Darstellern/-innen aus. Das Ergebnis: „Märchenzauber für alle Generationen“, wie zum Beispiel beim Theaterverein Laetitia aus Untermeitingen, wo die Aufführungen „sehr gelobt“ wurden (Zitate: Schwabmünchner Allgemeine / Augsburger Allgemeine; 24.12.2015). Frau Holle , Märchen und Kinderstücke 2016 15.03.2016

In dieser schönen Bühnenvariante reichert die Autorin das bekannte Märchen mit einer witzigen Nebenhandlung an und schafft allerlei herrliche Spielmöglichkeiten. So versuchen die Räuber zum Beispiel, ein Kräuterweib in ihre Hütte zu locken, um sie dort als Hausmädchen zu verknechten. Doch die dreht den Spieß um und nötigt nun ihrerseits die Räuber, sich zu waschen oder die Zähne zu putzen – bis die Bande nichts lieber will, als diesen „Hausdrachen“ wieder loszuwerden. In diese „Idylle“ hinein verlaufen sich die vier hungrigen Tiere – und finden bald im Kräuterweib eine tatkräftige Komplizin, um die Räuber endgültig loszuwerden. Das Ergebnis ist eine absolut glaubwürdige, mitreißend arrangierte Märchengeschichte, „gespickt mit humorvollen Dialogen“ (Wetterauer Zeitung; 17.11.2015 / Inszenierung: Echzell, KC Bingenheim) und mit wunderbar ausspielbaren Szenen, die Akteuren wie Publikum gleichermaßen Freude bereiten. So geschehen zum Beispiel 2015 beim Kultur- und Carnevalsverein Bingenheim. Dazu hieß es schlicht: „Fabelhaft, märchenhaft, liebevoll und mit Rabatz gestaltet“ (Wetterauer Zeitung; 17.11.2015)! Die Bremer Stadtmusikanten , Märchen und Kinderstücke 2016 15.03.2016