B.A. Mertz

Der Boss ist tot   3D 6H 1Dek

Erschieß mich doch, Liebling!   1D 1H 1Dek

Der Zwerg Nase   Hauff, Wilhelm 4D 4H 5Dek

Boris und Claudia leben eine in einer ganz gewöhnliche Ehe miteinander. Sie ist erfolgreiche Katzenfotografin und hat wenig Zeit für ihren eher mäßig erfolgreichen Mann. Zeit, sich die Aufmerksamkeit seiner Frau mit etwas unkonventionelleren Methoden zurückzugewinnen. Also gesteht Boris kurzerhand einen Mord. Doch den hat er nicht begangen, oder doch? Zusammen mit Claudia rätselt das Publikum „belustigt und angeregt“, so die Basler Zeitung, ob Boris neueste Behauptungen stimmen und falls sie stimmen, was für Konsequenzen hat das für sie? Ist sie ebenfalls in Gefahr? Sie kann ja nicht ahnen, dass ihr Göttergatte unter dem Pseudonym Erika von der Heide eine „Art Dreigroschenroman“ schreibt und darin „altertümliche und antiquittierte Maßregeln für die Liebe gibt“ (Basler Zeitung, 08.01.1990). Die beiden finden wieder zueinander, als sie das Buch liest und zum heimlichen Fan wird, der ihrer neuen Lieblingsautorin Briefe schreibt. Fest steht, „dass dem Theaterbesucher ein unterhaltsamer Theaterabend bevorsteht“, mit „einer schwungvollen Aufführung, die den Ansprüchen an einen solchen Abend absolut gerecht wird.“ (BAZ, 02.01.1990). Erschieß mich doch, Liebling! , Drei, zwei, eine(r) geht noch 23.05.2020

Eine klassische Illusionstheaterfassung mit vielen Rollen und der Einbeziehung von Figuren oder Puppen, die die Darsteller mit ins Spiel integrieren können (aber natürlich auch von zusätzlichen Darstellern übernommen werden können) liefert das Bühnenmärchen in der Bearbeitung von B.A. Mertz. Viele schön gezeichnete Nebenfiguren wie zum Beispiel die Türhüter Schwellkopf oder der stramme Fritz sowie die Köchinnen Kakaomamsell und Nudelliese lassen das Märchen bilderreich auf der Bühne lebendig werden. Einen heiteren Akzent setzen Tierfiguren wie Gänse, Meerschweinchen und Eichhörnchen. Diese könnten im Falle auch wunderbar von Schauspielanfängern oder Kinderdarstellern übernommen werden. Der Ton des Stückes bleibt bewusst traditionell-schnörkelig, auf moderne Zusätze wird dabei durchweg verzichtet. Die Dialoge sind fein gestrickt, die Schönheit der Märchen-Sprache wird deutlich hervorgehoben. Der Handlungsverlauf bleibt nah an der Vorlage. Trotz der großen Personnage auf der Bühne kann diese Version des „Zwerg Nase“ bereits mit nur vier Damen und vier Herren realisiert werden. Der Zwerg Nase , Märchen und Kinderstücke 2018 27.03.2018

1001 Märchen   28.11.14

22.03.19   Der Boss ist tot   Theatergruppe Roding   93426 Roding Premiere

27.10.13   Der Boss ist tot   Laienspielgruppe Maihingen e. V.   86747 Maihingen Premiere