Teresa Sperling

Die gebürtige Deggendorferin studierte Germanistik und Theaterwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Univeristät in München. Ihr Studium schloss sie 2016 mit dem Master in Germanistischer Linguistik ab. An der Berufsfachschule für Schauspiel TheaterRaum München absolvierte sie ihre Schauspielausbildung und wurde 2018 mit dem Lore-Bronner-Preis des Bezirks Oberbayern ausgezeichnet. Seitdem arbeitet sie als freiberufliche Schauspielerin und steht seit 2017 auch zusammen mit ihrem Partner Stefan Voglhuber in eigenen Projekten auf der Bühne. Als „Reimeringer Theatermanufaktur“ erspielen sie sich seitdem ein immer größer werdendes Publikum. 2018 begannen sie, auch eigene Stücke zu schreiben. Mit „(Un)Happy End“ erreichten sie 2019 das Finale beim Dramenwettbewerb des Landestheaters Niederbayern.

(Un)Happy End   Voglhuber, Stefan 1D 1H 1Dek

Mit Leidenschaft stürzen sich die beiden jungen Schauspieler im Kapuzinerstadl in ihre Rollen und streiten gut bayrisch, dass die Funken sprühen vor Witz und Schlagfertigkeit ... In rasanten Dialogen lassen sie die etwa 120 Zuschauer auf sehr unterhaltsame Weise teilhaben an den kleinen und großen Missverständnissen und Katastrophen aus dem grauen Alltag, die ihre auf rosa Wolken geschlossene Ehe zermürbt hatten. Dazu gibt es noch reichlich aktuelles Konfliktpotenzial. Seine Mama oder ihre Freundin, die ständig anrufen und alles ganz genau wissen wollen und die Bewältigung von ganz praktischen Alltagsfragen wie: Was gibt's zu essen? Und: Wer schläft in dem einzigen vorhandenen Bett? Dabei gelingt es den beiden gleichermaßen trotz aller gegenseitiger Sticheleien, Vorwürfen, Bosheiten, Grobheiten und Gemeinheiten sympathisch beim Publikum zu landen und manchen Treffer mitzugeben. Dafür gibt's am Ende eines höchst vergnüglichen Abends einen verdienten begeisterten Applaus für die talentierten Newcomer, von denen man gerne noch mehr sehen möchte. (Un)Happy End , Donaukurier 11.12.2019