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Die Regentrude

Märchenspiel frei nach Theodor Storm von Heinz Wunderlich, Musik von Graziano Mandozzi und Liedertexte von Heinz Wunderlich
4 Damen,  4 Herren. Dekohinweis: Verw.

U: Niederdeutsche Bühne Kiel, 16.12.1981

Heiß und trocken ist der Sommer, die Felder verdorren, das Vieh verdurstet, denn tief unter der Erde schläft in ihrem geheimen Garten die Regentrude. Maren und Andrees machen sich nun auf die Suche, um sie zu wecken. Wer den Weg zur Regentrude kennt, der kann Natur und Menschen vor dem Unwesen des Feuermannes bewahren. Von den Kobolden ist Eckenneckenpenn der gemeiste, denn er hat einen feuerroten Rock, flammendes Haar und glühende Augen, mit denen er das Land versengen kann. Doch in eitler Selbstgefälligkeit verrät er selbst die Beschwörungsformel und den Weg, und so finden Maren und Andrees nach manchen bösen Streichen des Feuermanns das Reich der Regentrude und wecken sie auf. Nun grünt und blüht es überall wieder, die Macht der Feuermanns wird durch den ersehnten Regen zum Erlöschen gebracht. Theodor Storm schrieb "Die Regentrude" 1864 - ihm gelang hiermit ein Kunstmärchen von besonderem literarischen Rang.

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