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Venedich

(Rimini)

Komödie einer Urlaubsreise von Karlheinz Freynik. 1. niederdeutsche Fassung von Gerd Meier, in der die Oma Hochdeutsch mit ostpreußischem Dialekt spricht
2 Damen,  2 Herren,  1 Dek.

Urlaubszeit. Entspannen am Meer, Bräunen in der Sonne, einfach mal nichts tun. Alles könnte so schön sein. Doch vor die Entspannung hat der Urlauber die Reise gesetzt... Karl-Heinz hat eigentlich jetzt schon genug: Während er sich um ein bisschen Ordnung beim Bepacken des Autos bemüht, machen ihm seine Frau Marlies und seine Mutter mit immer weiteren Gepäckstücken und wohlmeinenden Ratschlägen das Leben schwer. Das ändert sich auch nicht sonderlich zu Beginn der anstehenden langen Reise in das Urlaubsparadies Rimini: Mutter nörgelt über zu schnelles Fahren, Marlies meckert über Karl-Heinz’ Verlangen nach einem kühlen Bier zum Kartoffelsalat während der Fahrt, und dann wäre da noch die Frage, ob der Gashahn zu Hause auch wirklich zugedreht wurde. Als sie dann trotz frühmorgendlicher Abfahrt in diversen Staus landen und bei brütender Hitze am Nachmittag noch nicht einmal bis München gekommen sind, ist die Stimmung schnell unter dem flimmernden Asphalt verschwunden. Sie wird auch nicht sonderlich dadurch gehoben, dass ein Tramper, den Karl-Heinz in einem Anfall von Gutmütigkeit mitnimmt, Marlies schöne Augen macht. Der Haussegen hängt mehr als schief – und die Urlaubstage kommen erst noch. Sollten sie zumindest. Doch als die gebeutelten Urlauber endlich im südlichen Touristenparadies landen und sich zuletzt auch noch mit dem Umstand abgefunden haben, dass das mit dem Hotel auch nicht ganz so geklappt hat, wie sie es sich vorgestellt hatten, wartet eine weitere böse Überraschung auf sie... In seinem Urlaubsdrama Rimini zeigt der Autor Karlheinz Freynik gekonnt die alljährliche Hölle der Autofahrt in den Sommerurlaub. Es gelingt ihm, durch den Einsatz von Komik und Lokalkolorit ein authentisches, stimmiges Bild zu schaffen, in dem sich jeder mühelos wiederfinden kann, der schon mal bei 50°C gefühlter Temperatur im Stau stand und eigentlich schon längst den Sand der Adria unter seinen Zehen spüren wollte. (Inhalt übernommen von "Rimini (Freynik)")

Vertretung nur gegenüber Amateurbühnen. Originalrechte beim Verlag Felix Bloch Erben, Berlin

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