Eine Komödie von Stefan Vögel. Niederdeutsche Fassung von Gerd Meier
2 Damen, 3 Herren,
1 Dek.
U: Komödie im Marquardt, Stuttgart, 4.01.2002, Regie: Elert Bode - NDE: Ohnsorg Theater Hamburg, 24.02.2002, Regie: Helm Bindseil
Schon der erste Blick auf die Bühne lässt ahnen: Der Mann, der in diesem verwohnten Raum lebt, scheint nicht mehr viel Wert auf Ordnung und Lebensstandard zu legen. Und in der Tat: Klaas Prühs, um die 70 Jahre alt, hat seit dem Tod seiner Frau vor nun sechs Jahren keine Freude mehr am Leben. Er ärgert sich über alles, er flucht, schimpft, meckert und grantelt, dass es seine (niederdeutsche) Lust hat. Sein Sohn Reimer, ein braver, etwas biederer Staubsaugervertreter, ist bevorzugtes Opfer – kaum betritt Reimer seine Wohnung, fängt Klaas auch schon an, ihn herunterzuputzen. So sehr sich Reimer auch bemüht – er findet keinen Zugang zu seinem Vater. Selbst Klaas' bester Freund Walter hats nicht eben leicht mit ihm. Einmal wöchentlich spielen sie zusammen Schach, und das Brett mit der unvollendeten Partie wird (damit Klaas nicht heimlich üben kann) im Schrank eingeschlossen. Als Walter schließlich erkennen muss, dass er seit 25 Jahren betrogen wird (der Schrank hat keine Rückwand), steht auch diese Freundschaft auf dem Spiel. Niemand scheint es mit Klaas aushalten zu können – bis Reimer ihm eine neue Haushälterin schickt: Lene Holtfreter. Und von der ersten Minute an zeigt Lene dem alten Meckerpott, wo's lang geht. Sie hat Kraft und Mutterwitz genug, um Klaas Contra zu bieten. Und als Reimer nach ein paar Wochen feststellen muss, wie sehr sein Vater sich verändert hat, wie lebenslustig er geworden ist, da regt sich in ihm die Eifersucht: Lene muss weg...
Vertretung nur gegenüber Amateurbühnen. Originalrechte beim Verlag Felix Bloch Erben, Berlin
März 2010
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27. Sa |
20:00 Uhr PREMIERE Theater am Meer Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven e.V. |
D-26382 Wilhelmshaven |
November 2010
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6. Sa |
PREMIERE Niederdeutsche Bühne der Stadt Neubrandenburg |
D-17033 Neubrandenburg |
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